Fußball

Zweite Operation bei Szanto! Traf Rapids Sportchef wirklich Barisic?

Ein Spieler weniger für Rapid im Finish der Saison beim Kampf um einen Europacupplatz und den Sprung ins Cupfinale: Tamas Szanto (Bild) zog sich beim Training einen Knorpelschaden im rechten Knie zu, wurde Donnerstag bereits operiert. Viel Pech für den 22jährigen Ungarn, der im Rapid-Nachwuchs ausgebildet wurde, daher diese Saison zum letzten Mal als Österreicher galt. Ab Juli hat Szanto dann aus Altersgründen den Legionärsstatus.  Es war bereits die zweite Operation des Mittelfeldspielers in dieser Saison: Letzten Juli musste er wegen der Adduktoren unters Messer.

Szantos Ausfall bedeutete die zweite schlechte Nachricht für Rapid innerhalb von zwei Tagen. Die kam aus heiterem Himmel und überraschend, Die andere weniger: Das Protestkomitee der Bundesliga, das seine Geschäftsstelle am Wiener Kohlmarkt in der Kanzlei von Anwalt Andreas Grundei hat, lehnte den Einspruch Rapids gegen das Urteil des Senats eins wegen der Skandalszenen beim letzten Derby gegen Rapid im Allianz-Stadion ab. Es bleibt bei 100.000 Euro Geldstrafe und der Sperre der Fantribüne für zwei Partien, davon eine auf Bewährung. Rapids Präsident Michael Krammer und Vorstand Christoph Peschek finden den Spruch trotz der vielen grün-weißen „Vorstrafen“ auch im Internationalen Vergleich für unverhältnismäßig hoch. Das kann jeder sehen wie er will. Da Rapid auch Kollektivstrafen ablehnt behält man such vor, wegen der Ablehnung des Protest sogar das ständig neutrale Schiedsgeicht unter dem renommierten Anwalt Gottfried Korn anzurufen.  Aber auch das hat keine aufschiebende Wirkung. Was bedeutet: Am 7.April beim nächsten Heimspiel gegen St. Pölten ist die Tribüne gesperrt, dürfen nur knapp über 7000 Zuschauer ins Stadion. Rapids möglicher Gang vor das Schiedsgericht könnt auch einen anderen Hintergrund haben. Die geplanten  Regressforderungen an überführte Derby-Straftäter. Um damit vor einem ordentlichen Gericht eine Chance zu haben, muss Rapid nachweisen könne, alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben, um die Strafe zu bekämpfen, das Ausmass zu reduzieren.

Noch etwas interessantes über Grün-Weiß gab es unter austriansoccerboard.at zu lesen: Demnach soll Sportchef Fredy Bickel  vor kurzem Rapids ehemaligen Trainer Zoran Barisic in einem Fischlokal der Wiener Innenstadt getroffen haben. Das  heizt natürlich die Spekulationen um die Zukunft von Trainer Goran Djuricin, dessen Vertrag mit Saisonende ausläuft, an. Bereits  letzten Herbst hatte Kramer Barisic zu einem vierstündigen Gespräch im Wiener Cafe Landtmann getroffen, bei dem die erfolgreiche Vergangenheit und unerwartete Trennung im Mai 2016 aufgearbeitet wurde. Dass die ein Fehler war, nahm Krammer auch auf der letzten Sitzung des Rapid-Kuratoriums auf seine Kappe.  Jetzt das angebliche Treffen zwischen Bickel und „Zoki“, für das es keine offizielle Bestätigung gab. Vielsagender Kommentar von Barisic bereits vor dem Meldung über das Treffen mit Bickel, sondern in Bezug auf alle Kombinationen über Gespräche zwischen ihm und Wolfsberg: „Ich rede über Verhandlungen in der Öffentlichkeit nie. Auch wenn sie stattgefunden haben sollten.“

Die Djuricin-Position wurde Freitag durch das 0:1 (0:1) im Testspiel gegen Wr.Neustadt sicher nicht gestärkt. Es fehlten zwar Tormann Richard Strebinger, Louis Schaub, Galvao, Dejan Ljubicic Giorgi Kvilitaia und Thanos Petsos, aber das darf keine Rolle beim Zweiten der Ersten Liga spielen. Es gab das Comeback der Kapitäne Stefan Schwab und Christoph Dibon über 90 Minuten. Und in der zweiten Hälfte spielte auch der Kroate Ivan Mocinic.

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