Fußball

14 Ösis beim deutschen Neustart erste Wahl! Ohne Aufstieg keine Prämien für Schaub

Nach 66 Tagen legt die deutsche Bundesliga Samstag wieder los. Etwa mit dem Revierderby zwischen dem Zweiten Borussia Dortmund und dem Sechsten Schalke. Das leiseste aller Zeiten. Nur 200 Personen im Stadion statt 80.000 Zuschauer, kein Rückhalt für die Borussia durch die gelbe Wand auf der Südtribüne. Vier Tage vor dem Neustart sah es danach aus, dass 14 österreichische Legionäre von Samstag bis Montag erste Wahl sein, zehn auf der Bank beginnen werden

Zur Startelf wird Michael Gregoritsch (Bild oben) bei Schalke gehören. Trainer David Wagner gibt ihm als eine der zwei Spitzen eine neue Chance. Vor der Corona-Pause sass Gregoritsch auf der Bank, weil Landsmann Guido Burgstaller spielte. Samstag soll es umgekehrt sein, beginnt ein neuer Anlauf. Neun Spiele hat der Steirer Zeit, um Schalke zu überzeugen, ihn entweder von Augsburg weiter auszuleihen oder zu verpflichten. Wie gewohnt beginnen Kapitän Marcel Sabitzer und Konrad Laimer bei RB Leipzig gegen Freiburg im zentralen Mittelfeld. Bei Hoffenheim werden Stefan Posch und Florian Grillitsch gegen Hertha BSC Berlin in der Startformation stehen, bei Fortuna Düsseldorf gegen Paderborn Kevin Stöger und Markus Suttner, bei Wolfsburg in Augsburg Xaver Schlager. Martin Hinteregger kündigte an, Samstag gegen Mönchengladbach zur Verfügung zu stehen. Somit sind drei Ex-Salzburger im Einsatz: Hinteregger und Stefan Ilsanker gegen Stefan Lainer.  Österreicher-Duele wird es Sonntag bei Köln – Mainz und Union Berlin gegen Bayern München geben: Zwischen Florinz Kainz und Karim Onisiwo sowie Union-Kapitän Cristopher Trimmel und David Alaba.  Österreichs Teamkapitän Julian Baumgartlinger hat Montag bei Leverkusen in Bremen seinen Platz im zentralen Mittelfeld.

Auf der Bank beginnen bei Schalke Alessandro Schöpf und Guido Burgstaller, bei Leipzig Hannes Wolf, bei Freiburg Phlipp Lienhart, bei Hoffenheim Christoph Baumgartner, bei Mainz Philipp Mwene, bei Wolfsburg Keeper Pavao Pervan, bei Werder Bremen Marco Friedl, bei Leverkusen Aleksandar Dragovic und Tormann „Rambo“ Özcan. Für Dragovic kam die Corona-Pause zur falschen Zeit. Denn nach seiner starken Vorstellung in der Europa League beim 3:1 im Ibrox-Park gegen sie Glasgow Rangers hatte Trainer Peter Bosz ihm versprochen, auf ihn auch in Bremen zu setzen. Das wurde durch die Pause hinfällig. Lienhart wiederum war am 7.März bei Freiburgs letztem Sieg vor der Corona-Pause, dem 3:1 gegen Union Berlin, der herausragende Mann. Neun Wochen später muss er auf die Bank. Innenverteidiger haben in Deutschland offenbar die größte Konkurrenz.

Auch in der zweiten Liga geht´s weiter. Mit Österreichern im Kampf um den Aufstieg: Manuel Prietl bei Tabellenführer Arminia Bielefeld, der Osnabrück zum „Lokalderby“ empfängt, mit Louis Schaub, Lukas Hinterseer und Martin Harnik beim Dritten Hamburger SV, der in Fürth beginnt, mit Konstantin Kerschbaumer beim Vierten Heidenheim, der nach Bochum muss. Die Hamburger Spieler einigten sich mit Sportchef Jonas Boldt auf ihren Corona-Beitrag: Wenn sie den Aufstieg verpassen, verzichten sie auf alle  Prämien aus den letzten neun Runden. Das spricht für gesundes Selbstvertrauen.

Foto: Schalke 04.

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