Fußball

161,70 Millionen sind der Unterschied zwischen Salzburg und Bochum und Bochum

Kaum war Samstag Bayern Münchens unerwartete vierte Saisonniederlage in der Bundesliga bei Aufsteiger Bochum am Samstagabend perfekt, kam aus Salzburg die Meldung vom ausverkauftem Stadion am Mittwoch im ersten Achtelfinalspiel gegen  den deutschen Meister. Mittwoch begann der Kartenverkauf, Samstag waren die letzten weg. Somit sind 29.520 Zuschauer im Stadion, kann Außenseiter Red Bull Salzburg auf den zwölften Mann auf der Tribüne setzen. Und auch auf die Bayern-Nachwehen nach der Pleite im Ruhrpott?

Man kann durchaus die Devise ausgeben: Was Bochum kann, das kann Salzburg noch besser. Das zu behaupten, ist durchaus legitim. Vor allem, wenn man die Marktwerte beim Internetportal  transfermarkt vergleicht. Der des Samstag herausragenden Gerrit Holtmann, der Bayerns Abwehr geradezu schwindlig spielte, liegt bei drei Millionen. Den haben bei Salzburg der brasilianische Defensivspieler Bernardo, der Franzose Antoine Bernede und das dänische Mittelfeldtalent Maurits Kjaergaard. 15 Spieler aus dem Kader von Matthias Jaissle bringen es auf einen höheren Marktwert. Mittelfeldspieler Elvis Rexhbecaj ist bei Bochum mit vier Millionen die Nummer eins punkto Marktwert, Karim Adeyemi bei Salzburg mit 35 Millionen. Beim gsamten Kader kommt Salzburg mit 203,55 Millionen auf 161,70 mehr als Bochum mit 41,85. Müsste daher Bayern Mittwoch in noch größere Schwierigkeiten kommen als in Bochum? Der Marktwert von Bayerns Kader beträgt übrigens 815,75 Millionen. Ein Plus von 654,05 gegenüber Salzburg.

In München gab es am Tag nach der Pleite viele Diskussionen um die Abwehr. Fast auszuschließen, dass nach seinem schwarzen Samstag der Ex-Salzburger Dayot Upamecano an ehemaliger Wirkungsstätte beginnen wird. Sieht alles danach aus, als sollte Trainer Julian Nagelsmann wie schon zur Dreierkette zurückkehren, mit Benjamin Pavard, Niklas Süle und Lucas Hernandez drei Innenverteidiger aufbieten, mit Pavard und Hernandez zwei regierende Weltmeister. Das Fragezeichen  bei Salzburg: Beginnt Nicolas Seiwald im zweien Spiel nach der Knieoperation schon in der Startelf oder kommt er wie beim Sieg gegen Rapid von der Bank?

Keine Frage, dass Salzburgs historisches Duell das Top-Fußballthema der nächsten Tage sein wird. Auch Montag Abend. Beim „Talk&Tore“ von Sky sind Ex-Bayern-Spieler Didi Hamann und die Legende Hermann „Tiger“ Gerland, der 25 Jahre zum Bayern-Trainerteam gehörte, als Assistent Anteile an den großen Erfolgen von Jupp Heynckes, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Niko Kovac und Hansi Flick hatte, zu Gast. Bei Servus-TV sitzen Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß, Salzburgs Sportchef Christoph Freund und Ex-Bayern-Legionär Andreas Herzog (Bild oben) bei „Talk aus dem Hangar 7“ im Studio. Hoeneß lenkte über 50 Jahre Bayerns Geschicke, stellte vor fünf Jahren mit Red Bull-Boss Didi Mateschitz ein Hallenprojekt für Bayerns Basketballer und  Münchens Eishockey-Bullen auf die Beine. Ohne Hoeneß läuft bei Bayern noch immer nichts.

Foto: Servus TV.

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