Fußball

50jähriger Neuling bei Unter 21 für Play off: Haubenkoch Rosenbauch

Noch entscheidender als für das Nationalteam wird es für die Unter 21: Da geht es  um einen historischen Erfolg, um die erste Qualifikation für die Endrunde der Europameisterschaft. Außergewöhnliche Speile wie die Play-off-Partien gegen Griechenland am 16.November in Saloniki und am 20.November in St.Pölten erfordern besondere Maßnahmen. Wie erstmals auf einen 50jährigen „Neuling “ mit Teamerfahrung zurückzugreifen. Haubenkoch Franz Rosenbauch (Bild oben), nach 15 Jahren bei der Nationalteam auf Beschluss von Trainerteam und Spielerrat seit August nicht mehr benötigt, bekam eine Einberufung von  Werner Gregoritsch. Die im Erfolgsfall auch für die Endrunde 2019 in Italien und San Marino gilt. Endrundenerfahrung hat Rosenbauch, der mit seinem Zwillingsbruder Karl ein Lokal vor den Toren Wiens in Ebreichsdorf betreibt, bereits: Er bekochte Österreichs Team vor zwei Jahren bei der  Europameisterschaft in Frankreich.

Mit dem „Rosenbauch-Servcie“, das es ab Sonntag schon in Bad Erlach gibt, will Gregoritsch das Risiko ausschalten, dass Spieler möglicherweise in den zwei Tagen in Saloniki die griechische Küche nicht vertragen, es dadurch Probleme geben könnte. Zehn Legionäre sind auch in der U21 dabei, darunter für die Abwehr Kapitän Philipp Lienhart (Freiburg), Kevin Danso (Augsburg), Max Wöber (Ajax Amsterdam), Stefan Posch (Hoffenheim) und Marco Friedl (Werder Bremen), im Mittelfeld Hoffenheims Christoph Baumgartner sowie der nach einem Armbruch wieder einsatzfähige „Blitz“ aus Stadlau“ in Diensten von Holstein Kiel,  Mathias Honsak. Aber der Linksfuß ist auch eine Überlegung für den Angriff. Vorerst beim Nationalteam bleiben müssen Leipzig-Legionär Konrad Laimer, auf den Franco Foda beharrte, weil er universell einsetzbar ist, und Salzburgs Xaver Schlager. Sollten sie am 18.November in Belfast aber nicht zum Einsatz kommen, könnten sie für das Retourspiel gegen die Griechen zwei Tage später in St.Pölten noch ein Thema sein. Soferne es Gregoritsch für sinnvoll erachtet.

Apropos St.Pölten: Damit es nicht wieder ein Publikumsdebakel wie beim 3:2 gegen Russland gibt, kosten die ersten 1000 Karten, die verkauft werden, nur sechs Euro. Ein Play-off zum Billigtarif mit der Hoffnung auf das große Happy End: In St.Pölten verlor die U 21 bisher nur ein Spiel..

Foto: © Philipp Forstner.

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