Fußball

Hartberg und Vienna auf Trainersuche: Sechs Kandidaten am Markt

Als Manfred Schmid (Bild)  Mittwoch Hartbergs Spielern seinen Abschied mit Saisonende ankündigte, war die Trainersuche der Steirer für die kommende Saison eröffnet. Schmid wartet auf Angebote. In der zweiten Liga gibt es auch einen Klub, der mit einem neuen Trainer nächste Saison einen neuen Anlauf zum Aufstieg in die Bundesliga unternehmen wird. Kaum anzunehmen, dass Schmid es reizen wird, Österreichs ältesten Fußballklub, die Vienna, nach 33 Jahren zurück in die  Bundesliga zu führen. Sportchef Dieter Elsneg, seit zwei Monaten im Amt, entschloss sich, nicht mit Hans Kleer, der erst letzten September nach sieben Jahren auf die Hohe Warte zurückkehrte, weiterzumachen. Die Entscheidung fiel schon vor dem 0:0 in Amstetten. Die Bilanz von Kleer nach 21 Spielen: je acht Siege und Niederlagen, fünf Unentschieden.

Elsneg soll bereits eine Shortlist haben.  Auf der steht der Name des Trainers des Freitag-Gegners, des 32 jährigen Patrick Enegl. Er hat diesen Job seit September 2023. Dazu warf der Steirer Elsneg ein Auge auf den Trainer des steirischen Regionalligaklubs Kalsdorf.  Der 38 jährige Jörg Schirgi, der mit Kalsdorf aus der Landesliga aufstieg, war im Frühjahr bei Daniel Beichler als Assistent gefragt, als er den Trainerjob bei Red Bull Salzburg nach Thomas Letsch übernahm. Doch Schirgi wollte lieber Chef bei Kalsdorf bleiben. Ob ihn die Vienna mehr reizt? Der dritte, über den Elsneg nachdenkt, ist der 43 jährige Slowene Mitja Mörec,  der im Herbst bei Blau Weiß Linz nach elf Niederlagen und nur drei Siegen in den ersten 15 Runden gehen musste. Zuvor leistete der Slowene vier Jahre beim Wiener Zweitligisten Florisdorfer AC seriöse Arbeit.

Mörec gilt auch als möglicher Kandidat bei Hartberg. Obwohl Obmann Erich Korherr eine österreichische Lösung favorisiert. Es gäbe sogar zwei steirische Varianten: Mit Ex-Hartberg-Trainer Markus Schopp und Jürgen Säumel, den letzten Meistermacher von Sturm Graz. Schopp und Säumel waren von 2018 bis 2021 gemeinsam bei Hartberg., Säumel war damals Co-Trainer, wechselte vor der Europameisterschaft als Assistent zu Teamchef Franco Foda.  Hoch im Kurs steht auch Gerald Scheiblehner auf Grund seiner Erfolgsbilanz mit Blau-Weiß Linz. Er hat allerdings nach dem vorzeitigen Abschied bei Grasshoppers Zürich noch nicht entschieden, wann er wieder ins Geschäft einsteigen wird.

Foto: Yigit Oerme.

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