Fußball

Alaba in Schwierigkeiten: Noch Punkt gerettet

Eine Woche nach seinem ersten Titel mit Real Madrid kam David Alaba in Schwierigkeiten. Von Souveränität wie beim 2:0 im Finale der SuperCopa gegen Bilbao in Riad keine Spur, ganz im Gegenteil. Im Bernabeu-Stadion lag Real gegen den 15. der La Liga, Elche, bis zur 82. Minute 0:2 zurück, rettete in der Nachspielzeit noch einen Punkt. Drei Tage zuvor hatte Real im Achtelfinale des spanischen Cups in Elche erst in der Verlängerung 2:1 gewonnen. Durch ein Tor des Belgiers Eden Hazard, das Alaba vorbereitete.

Keiner rechnete damit, dass der Tabellenführer im Bernabeu-Stadion nach dem Gedenken an die verstorbene Real-Legende Paco Gento, der als einziger Spieler sechs Europacupbewerbe gewonnen hatte, in so große Probleme kommen könnte. In der ersten Hälfte  blieben viele Chancen ungenützt, vergab Karim Benzema einen Elfmeter. Kurz vor der Pause fiel Elches Führungstreffer, weil der Argentinier Lucas Boye nach einer Flanke zwischen Alaba und dem zweiten Innenverteidiger Eder Miliato frei zum Kopfball kam. Nach 76 Minuten schien die Real-Blamage perfekt: Alaba von Boye ausgespielt, dessen Pass vorbei an Milla  verwertete Pere Milla allein vor Tormann Thibault Courtois zum 0:2. „Eigentlich war das Match schon verloren“, gestand Alaba.

Passierte nicht, weil er per Kopf nach einem Eckball den weit nach oben gestreckten Arm des Torschützen Milla traf.  Luka Modric  verwandelte den fälligen Elfmeter und nach 92 Minuten sorgte eine Brasilianer-Kombination für den Ausgleich. Eder Militao traf nach Flanke von Vinicius Junior per Kopf. Glück im Unglück: Auch Verfolger Sevilla ließ mit dem 2:2 bei Celta da Vigo zwei Punkte liegen. Somit geht Real mit vier Punkten Vorsprung in die zweiwöchige Länderspielpause. „Wir dürfen uns die Spiele so schwer machen“, glaubte Alaba, „man kann es sogar positiv sehen, wenn man solche Partien noch umdreht und nicht verliert.“

Keine Probleme hatte der deutsche Tabellenführer im Berliner Olympiastadion: Bayern München fertigte Hertha BSC 4:1 (2:0) ab, hat weiter sechs Punkte Vorsprung.  Im 3-2-4-1-System hatte Trainer Julian Nagelsmann keinen Platz für Marcel Sabitzer. Österreichs Teamspieler kam erst nach 69 Minuten für den Franzosen Corentin Tolisso, dem Schützen des ersten Treffers. Konrad Laimer spielte beim 2:0 (0:0) von RB Leipzig gegen Wolfsburg bis zur 57. Minute. Die Tore fielen nach seiner Auswechslung. Wolfsburg ist damit seit 14 Pflichtspielen ohne Sieg.

Foto: Real Madrid.

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