Fußball

Durch Länderspielpause „verliert“ Salzburg Aaronson

Es betrifft zwar die europäischen Topligen, nicht Österreichs Bundesliga, die erst am 11. Februar mit dem Schlager zwischen Rapid und Red Bull Salzburg im Hütteldorfer Allianz-Stadion beginnt. In England, Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich gibt es die nächste Runde erst am ersten Februar-Wochenende. Wegen der Länderspielpause, in der es in Europa keine Länderspiele gibt. Sondern die WM-Qualifikation in Asien, Südamerika, Nord-und Mittelamerika sowie Ozeanien. Weil im letzten Sommer die geplante Teampause zwischen 31. August und 8. September vom Weltverband FIFA wegen Corona abgesagt wurde, gibt es als Ersatztermin jetzt die Pause im Jänner und Anfang Februar.

In dem etwa die Stars von Paris St. Germain, Lionel Messi und Neymar, für  Argentinien und Brasilien spielen. Und Salzburg seine Nummer elf, Brenden Aaronson, dreimal für die USA (Bild oben). Gegen El Salvador und Honduras am 28. Jänner und 3. Februar mit Heimvorteil in Columbus/Ohio und St. Paul/Minnesota, dazwischen am 30. Jänner auswärts gegen Kanada in Hamilton. In der Achter-Finalgruppe liegt die USA einen Punkt hinter Tabellenführer Kanada an zweiter Stelle, je einen Punkt vor Mexiko und Panama. Die ersten drei schaffen das WM-Ticket für Katar. Dadurch verliert Salzburg den Mittelfeldspieler für zwei Wochen in der Vorbereitung.  Aaronson wird frühestens am 4. Februar wieder in Salzburg zu erwartet. Zwei Tage vor dem Cupviertelfinale gegen den LASK. Wann Jerome Onguene und Mo Camara von Afrika-Cup zurückkommen, hängt ganz vom Erfolg von Kamerun und Mali ab. Das Viertelfinale, das Kamerun Montag ohne Onguene durch ein 2:1 gegen die Komoren erreichte, ist am 30. Jänner, das Semifinale am 3. Februar, drei Tage später das Endspiel. Zehn Tage vor Salzburgs Champions League-Kracher gegen Bayern München.

Wie viele Zuschauer in die Red Bull-Arena kommen dürfen, soll nächste Woche feststehen. Die Gespräche mit den Salzburger Behörden sind am Laufen. Im Herbst sahen das 2:1 gegen Lille 24.207 Fans, den Sieg gegen Wolfsburg 27.500, das „Endspiel“ gegen Sevilla im Dezember musste wegen des Lockdowns unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Nach derzeitigem Stand dürfen zu Salzburgs erstes Achtelfinalspiel in der Königsklasse nicht mehr als 2000 Besucher kommen. Wahnsinn. Hoffentlich kann wenigstens die amtliche Sperrstunde von 22 Uhr nach hinten verlegt wurden. Denn Anpfiff ist erst um 21 Uhr. Karten für nur eine Hälfte live wären eine schlimme, skandalöse Pflanzerei von Amts wegen.

 

 

Foto: US Soccer.

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