Fußball

Alaba wieder im Training! Der WM-Ball fliegt wie ein „Kanonenröhrl“

Nur Marko Arnautovic, bei dem das Knie etwas zwickt, fehlte Montagvormittag beim Teamtraining im Harder Stadium der University California Boca Raton, alle anderen absolvierten das volle Programm. Auch Kapitän David Alaba und Patrick Wimmer, bei denen dies erst Dienstag vorgesehen war. Mittwoch sollen im internen Testspiel alle dabei sein, zuschauen darf niemand. Auch kein Medienvertreter. Beim 0:2 des ersten Gruppengegners Jordanien am Sonntag in San Diego gegen Kolumbien saß Ralf Rangnicks Scout Alexander Johannsen auf der Tribüne.

Zum zweiten Medientermin kamen Montag die drei Torhüter Alexander Schlager, Patrick Pentz und Florian Wiegele, der mit 2,05 Metern der größte Spieler ist, der je bei einer Weltmeisterschaft dabei war. Schlager weiß seit der Generalprobe gegen Tunesien, dass er bei Teamchef Ralf Rangnick die Nummer eins ist. Erstmals bei einem Großereignis: Bei der Europameisterschaft 2021 war der 30 jährige Ersatz hinter England-Legionär Daniel Bachmann, der alle vier Spiele bestritt. Bei der Euro 2024 fehlte Schlager nach einer Meniskusoperation. Die Verletzung zog er im Finish der Meisterschaft beim Aufwärmen vor Salzburgs Auswärtsspiel gegen Rapid in Hütteldorf zu. Daher spielte bei der Euro 2024 Pentz. Der Legionär vom dänischen Spitzenklub Bröndby Kopenhagen versicherte, dass er seine erste Weltmeisterschaft auch als Nummer zwei so genießen wird wie in Deutschland die Europameisterschaft als Nummer eins.  Der gute Kontakt zwischen dem Torhütertrio ist kein Geheimnis. Pentz pushte Schlager schon in der Qualifikation, jetzt tut Wiegele das gleiche.

Der WM-Ball Trionda von adidas, der  von der Firma mit den drei Streifen als ultimativer Ball für das ultimative Spiel bezeichnet wird, erfordert von den Torhütern schon eine Umstellung. Trionda ist anders, fliegt schneller, als der „Derbystar“, den Schlager von der Bundesliga her gewohnt ist. Wenn ihn der Schütze gut trifft, dann kommt er laut dem Salzburger „wie ein Kanonenröhrl daher“. Daran muss man sich erst  gewöhnen. Eine Woche bleibt ja noch, um das zu schaffen.

Foto: FIFA.

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