Fußball

Alabas unerwartete dritte Niederlage mit Real Madrid bedeutet „kein Drama“

Das neue Jahr begann für David Alaba sportlich nicht so wie er es wollte. Mit seiner unerwarteten dritten Niederlage mit Real Madrid, der zweiten in der La Liga nach dem 1:2 bei Espanyol Barcelona am 3. Oktober. Nach 15 Partien ohne Niederlage (13 Siege, zwei Unentschieden) verlor Tabellenführer Real das kleiner Madrid-Derby beim Vororteklub Getafe 0:1 (0:1). Das einzige Tor fiel schon nach neun Minuten nach einem Fehler von Alabas Nebenmann im Abwehrzentrum, des Brasilianers Eder Militao, der normal als verlässlich gilt. Diesmal ließ er sich am Strafraum den Ball abnehmen. Real vergab seine Chancen, Luka Modric traf die Latte. Getafe vereidigte den Vorsprung meist mit Mann und Maus.

„Wir haben bis zum Schluss viel versucht, dürfen deshalb jetzt kein Drama daraus machen“, meinte Alaba, „wir sind noch immer Tabellenführer. Meister wird man nicht im Jänner, sondern im Mai!“ Real hat mit zwei Spielen mehr acht Punkte Vorsprung auf den Zweiten Sevilla, der erst Montag spielt. Trainer Carlo Ancelotti kommentierte die Niederlage gelassen: „Wir waren einen Tag länger im Urlaub. Wir haben es nicht verdient, zu gewinnen, aber auch nicht zu verlieren!“ Tormann Thibault Courtois und Mittelfeldspieler Fede Valverde, die noch Mittwoch als neue Dopingfälle gemeldet wurden, waren im Einsatz. Die spanischen Medien sprachen von einer Blamage, weil der Tabellenführer gegen den 16. verlor, zum vierten Mal in dieser Saison kein Tor erzielte. Zuvor auch gegen Villarreal, Osasuna und Cadiz.

Wie erwartet nicht zum Kader gehörte Yusuf Demir bei FC Barcelonas 1:0 (1:0)-Auswärtssieg gegen Mallorca. Trotz 18 Ausfällen. Der letzte Beweis, dass Barcelona keinesfalls zehn Millionen Euro zahlen wird, um die Rapid-Leihgabe fix zu erwerben. Daher kann es für Demir nur eine Lösung geben: Rückkehr nach Wien zu Rapid. Im Jänner-Transferfenster noch mit einer anderen Lösung im Ausland zu spekulieren, wäre der komplett falsche Weg, der dem 18 jährigen schaden würde. Jetzt liegt es auch an Rapid, im ureigensten Interesse aktiv zu werden. Barcelonas Siegestor köpfte der 31 jährige Holländer Luuk de Jong eine Minuten vor der Pause. Damit kam Barcelona bis auf zwei Punkte an den Dritten Betis Sevilla heran.

Foto: Real Madrid.

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