Fußball

Altachs neue Nummer neun als Gefahr für Austria Klagenfurts Aufstieg

Vorletzte  Runde im Aufstiegsduell zwischen Austria Klagenfurt und Ried. Der Tabellenführer gastiert Freitag Abend in Amstetten, Verfolger Ried in Horn. Er muss auf Schützenhilfe durch Amstetten hoffen, um den Dreipunkterückstand aufzuholen, die  Kärntner vielleicht sogar zu überholen. Die könnte vielleicht  durch die neue Nummer neun von Altach kommen: Der Vorarlberger Bundesligaklub begrüßte am Mittwoch Daniel Maderner (Bild oben) als zweiten Neuzugang nach Nana Bobil aus Ghana, der die Offensive beleben soll. Für Sportchef Christian Möckel bringt der ablösefreie Maderner die Wucht, Kopfballstärke und Qualitäten im Strafraum mit, die Altach bisher abgingen. Zwölf Tore und vier Assists von Maderner in 24  Spielen der zweiten Liga des 1,90 Meter-Riesen  Maderner sprechen eigentlich dafür, dazu  kommen noch vier Tore im ÖFB-Cup, in dem Amstetten erst im Viertelfinale an Cupsieger Red Bull Salzburg gescheitert war.

Lässt der 24 jährige Maderner, der aus dem St.Pölten-Nachwuchs stammt, danach vor Amstetten in Wr.Neustadt, und Ebreichsdorf spielte, den Bundesligaklubs in Niederösterreich offenbar nicht gut genug war, diese Qualitäten auch Austria Klagenfurt spüren? Oliver Markoutz, der beste Torschütze der Violetten vom Wörthersee, traf bisher viermal öfters als Maderner. Aber Amstetten hat einen, der noch zwei Tore als Markoutz erzielte, damit Zweiter der Schützenliste ist: Auch der 28 jährige David Peham bedeutete eine Gefahr für die Verwirklichung des Klagenfurter Aufstiegstraums. Peham und Maderner zusammen bedeuteten bisher 30 Tore.  Bei den Wettquoten (siehe unten) ist der Tabellenführer klarer Favorit für den Aufstieg, Am Wörthersee ist die Zuversicht sehr groß, nichts mehr anbrennen zu lassen: „Das sind Supertypen, die genau wissen, worum es geht“, lobte Trainer Robert Micheu, der weiterhin so „nebenbei“ bei Intersport arbeitet, dabei natürlich laufend auf das Thema Aufstieg angesprochen wird, seine Spieler.

Die acht Siege in den neun Partien nach der  Corona-Pause kamen auch für ihn etwas überraschend: „Wir hatten bi acht Punkten Rückstand auf Ried ja nichts mehr zu verlieren waren eigentlich immer die bessere Mannschaft!“ Vor der  Saison  galt eigentlich ein Platz unter den ersten sechs als Ziel, jetzt fehlt nicht mehr viel zur Krönung. Als Micheu Austria Klagenfurt im Oktober 2018 übernahm, lag der Traditionsklub an vorletzter Stelle. Mit seiner emotionellen, direkten Art kam er nicht gleich an: „Einige werden sicher gedacht haben, was haben wir da für einen Irren bekommen?“, erinnert er sich an die Anfänge zurück.  21 Monate später steht der 45 jährige knapp vor der Bundesliga. Trotzdem wird Micheu, der ab September den Trainerkurs zur UEFA-Lizenz absolvieren wird, auch oft gefragt, ob er auch beim Comeback in der obersten Spielklasse in der Bundesliga der Chef auf der Betreuerbank bleibt. Er kommentiert das mit Gelassenheit: „Einen Vertrag hätt´ ích zwar schon, aber im Fußball weiß man ja nie!“

 

Foto: SC Rheindorf Altach.

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