Fußball

Am Valentinstag verdrängte Adi Hütter Oliver Glasner von Platz drei

Adi Hütter bleibt mit Eintracht Frankfurt die einzige Mannschaft in der deutschen Bundesliga, die in diesem Jahr ungeschlagen ist. Drei Tage nach seinem 51. Geburtstag freute sich der Vorarlberger am Valentinstag über den achten Sieg in den letzten zehn Runden, in den Frankfurt von 30 möglichen Punkten 26 holte. Erstmals in Hütters Trainerära gelang ein Sieg gegen den 1. FC Köln:  „Völlig verdient, wir sind ruhig und geduldig geblieben waren besser“ kommentierte er das 2:0 (0:0) gegen den 1. FC Köln, „wir hätten höher gewinnen können“. Daher war er mit dem Auftreten völlig zufrieden.  Alles wartet auf den Schlager gegen Bayern München am Samstag: „Da müssen wir schneller uns Spiel finden“, wusste Hütter. Und Martin Hinteregger sollte in ähnlich souveräner Abwehrchef sein wie am Sonntag, damit die Erfolgsserie weiter geht. Eintracht spielt derzeit die beste Saison seit 28 Jahren, begann erstmals in der Klubgeschichte die Rückrunde mit vier Siegen in Serie. Bayern spielt Montag Abend in der Allianz-Arena gegen Arminia Bielefeld.

Hütter tauschte mit dem Kollegen aus der Heimat, Oliver Glasner, die Plätze. Der schaffte bei minus zehn Grad mit Wolfsburg beim 0:0 gegen Mönchengladbach zwar das fünfte Spiel in Serie ohne Gegentor, aber nicht den fünften Sieg. Xaver Schlager traf in letzter Minuten nur das Außennetz. Glasner nahm den „Rückfall“ auf Rang vier gelassen, zeigte sich mit der Listung der zweiten Hälfte zufrieden. Tormann Koen Casteels ist seit 486 Minuten, also neuneinhalb Stunden, ungeschlagen. Frankfurt und Wolfsburg sinde punktegleich, haben im Rennen um die Champions League-Plätze zwei Zähler Vorsprung auf Leverkusen, sechs auf Borussia Dortmund und Mönchengladbach. Schlager zur Situation: „Rechnen ist sinnlos!“ Bei Mönchengladbach spielte Stefan Lainer wie gewohnt durch, feierte Valentino Lazaro sein Comeback nach 57 Tagen, das 70 Minuten dauerte, ehe ihn Landsmann Hannes Wolf ersetzte. Bei der besten Gladbacher Chance schoss er über das Tor: „Wir wollten die Sache offensiver angehen!“, behauptete er nachher.

Getroffen hat in der zweiten Liga wieder Guido Burgstaller. Im sechsten Spiel hintereinander von St. Pauli, in dem der Hamburger Kultklub den fünften Sieg feierte, sich von der Abstiegszone ins Mittelfeld absetzte. Burgstaller erzielte beim 2:1 (1:0) bei seinem Ex-Klub 1.FC Nürnberg, für den er zwischen 2015 und 2017 63 Zweitligaspiele bestritt und 33 Tore schoss, mit dem Außenrist die Führung, traf einmal die Latte. Nürnbergs Abstiegssorgen wurden durch den Kärntner größer. Im Kampf um den Aufstieg fielen beide Bochumer Tore beim 2:0 gegen Braunschweig nach Assist von Robert Zulj. Derzeit sind die ersten drei (Hamburger SV, Bochum und Holstein Kiel) punktegleich.

 

 

Foto: Eintracht Frankfurt.

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