Fußball

Arnautovic braucht ein chinesisches Wunder

Zu den Feiern mit Österreichs Fußballteam nach dem 2:1 gegen Nordmazedonien war Marko Arnautovic im Rolls Royce vorgefahren, mit dem er schon nach Bad Tatzmannsdorf zur Vorbereitung gekommen war. Eine Woche nach seinem zweiten EM-Ticket gab´s für Arnautovic in China nichts zum Feiern. Zunächst war er Vitor Pareira, dem portugiesischen Trainer von Meister Shanghai SIPG, im Spitzenspiel bei Guangzhou Evergrande, keinen Einsatz von Beginn an wert. Arnautovic kam bei einem 0:1-Pausenrückstand erst zur zweien Hälfte, konnte nichts hr bewegen, bekam nach 76 Minuten nur die gelbe Karte. Guangzhou verteidigte it einem 2:0 (1:0) die Tabellenführung, hat zwei Runden vor Schluss zwei Punkte Vorsprung auf Beijing Guoan und vier auf Titelverteidiger Shanghai. Die chinesischen Titelträume von Arnautovic sind damit wohl vorbei. Außer es gibt ein unerwartetes chinesisches Wunder.

In dem Spitzenspiel hatte Guangzhou mit dem italienischen Weltmeisterkapitän von 2006, Fabio Cannavaro, auf der Trainerbank, sicher mit dem Brasilianer Anderson Talisca und Paulinho und dem Südkoreaner Ji-Su Pak die auffälligeren Legionäre als Shanghai mit seinen Brasilianern Hulk und Oscar sowie Arnautovic. Es half auch nicht,s dass er wegen des Spitzenduells in China nicht mit Österreichs Team zum letzten Qualifikationsspiel gegen Lettland nach Riga musste, sondern Montag zurück nach Shanghai fliegen konnte. Talisca, zuvor bei Besiktas Istanbul und Benfica Lissabon, erzielte in der 44., und 90.Minute beide Tor, das erste nach Assist von Paulinho, der früher beim FC Barcelona und Tottenham unter Vertrag stand.

25 Millionen Euro hatte es sich Shanghai kosten lassen, um Arnautovic im Juli aus dem Vertrag bei West Ham zu kaufen, um mit ihm den Titel zu verteidigen. Eine Investition, die sich bisher nicht auszahlte. Die Bilanz von Arnautovic in Chinas Super League: Neun Spiele mit drei Siegen, vier Unentschieden und zwei Niederlagen, dabei vier Tore erzielt.

Foto: Shanghai SIPG.

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