Fußball

Arnautovic half Fuchs und liegt wieder vor Prödl

Sebastian Prödl konnte es sich zwar auf seine Fahnen heften, dass Zlatan Ibrahimovic kein Tor erzielte, aber das stand für ihn nicht im Vordergrund. Sondern, dass Watford nicht gut genug war, um von Manchester United  aus Old Trafford einen Punkt mitzunehmen. 0:2 (0:1) durch Tore des Spaniers Mata und des Franzosen Martial, damit ist Manchester United unter Jose Mourinho jetzt schon in 16 Ligaspielen hintereinander. Die längste Serie seit dem Rücktritt der Managerlegende Sir Alex Ferguson, womit die Jagd auf Arsenal, Tottenham, Liverpool und Manchester City voll im Gang ist. Nur sein Ex-Klub Chelsea bleibt ausser Reichweite für Mourinho. Gewinnt der Tabellenführer Sonntag beim Aufsteiger Burnley, beträgt der Vorsprung  schon zwölf Punkte. Pep Guardiola gastiert mit Manchester City erst Montag bei Bournemouth. Drei Punkte würden Platz zwei bedeuten.

Gewonnen hat nach fünf Spielen endlich wieder der FC Liverpool. Jürgen Klopp konnte sich über ein 2:0 (2:0) über Tottenham, wo Kevin Wimmer auf der  Bank blieb, freuen. So stand es bereits nach 18 Minuten. Dank des Ex-Salzburgers Sadio Mane, der für beide Tore sorgte. Beim 1:0 lief er Irlands Teamverteidiger Ben Davies davon, 138 Sekunden später nützte er  einen Fehler von Englands Teamspieler Dier, leitete die Aktion zum 2:0 an und  vollendete sie. Vielleicht auch die „Rache“ von Mane im Kampf um die Champions League-Plätze an Tottenham. Denn letzten Sommer verhandelte der Senegalese auch mit den Londonern, doch die lehnten es ab, Manes finanzielle Forderungen zu erfüllen. Klopp  ist froh, dies getan zu haben.

Zurück zu Prödl. Eine seiner Devisen heißt, nur wer seinen eigenen Weg geht, der kann nicht überholt werden. Er hielt sich zwar gegen Uniteds große Namen wie Ibrahimovic, Pogba etc. daran, ohne die Niederlage verhindern zu können. Und damit von Marko Arnautovic wieder überholt zu werden. Der bezwang mit Stoke daheim den Vorletzten Crystal Palace 1:0 (1:0), half damit Landsmann Christian Fuchs und Meister Leicester im Kampf gegen den Abstieg. Stoke ist jetzt statt Watford als Zehnter unter den Top Ten, Watford fiel auf Rang zwölf zurück, liegt zehn Punkte vor den Abstiegsrängen. Da außer Crystal Palace auch Hull und Schlusslicht Sunderland keinen Punkt holten, kann Fuchs mit Leicester Sonntag selbst mit einer Niederlage bei Swansea auf keinen Abstiegsplatz zurückfallen. Dann wäre Leicester noch immer  einen Punkt vor Hull, je zwei vor Crystal Palace und Sunderland. Bescheidene Ansprüche. Swansea kann Leicester überholen. Der neue Trainer, Paul Clement, zuvor Assistent von Carlos Ancelotti bei Bayern, bekam für die Aufholjagd im Jänner vom Tabellende weg die Auszeichnung zum „Trainer des Monats“.

 

 

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