Fußball

Wenn Lothar Matthäus Guido Burgstaller zum Interview holt

Das ZDF-Sportstudio feierte Guido Burgstaller nach seinem zweiten Tor für Schalke als Ösi-Kracher, auf besonderen Wunsch des deutschen Rekordteamspielers Lothar Matthäus musste der Kärntner nach dem 2:0 gegen Hertha BSC Berlin vom Siegesjubel nach dem Abpfiff weg zum Sky-Tisch kommen. Ein ehemaliger Rapid-Trainer holt einen Ex-Rapidler zum Interview. Nicht das einzige, was an diesem Bundesligasamstag an Grün-Weiß erinnerte. Auch Terrence Boyd leistete seinen Beitrag dazu. Auf sein erstes Tor in der Bundesliga zu Darmstadts 1:0 bei der 2:1-Sensation gegen Dortmund  folgte Boyds Zyklopen-Jubel wie nach seinen Toren für Rapid. Boyd und Burgstaller spielten gemeinsam in Hütteldorf.

Sky-Analytiker Matthäus gefiel die Art, wie Burgstaller spielte cymbalta price. Immer unterwegs, schnörkellos, mutig, bereit Verantwortung zu übernehmen, an sieben Abschlüssen vor dem Tor beteiligt, mit seiner kämpferischen Art, die ideal zu dem „Malocherklub“ Schalke passt, unterwegs  zum neuen Publikumsliebling. Burgstaller ließ sich durch das Matthäus-Lob nicht zum Spucken größer Töne „verführen“, blieb bescheiden. Er sei zufrieden, den großen Sprung von der zweiten in die erste Liga einigermaßen gut geschafft zu haben, fühle sich bei Schalke vom ersten Tag an wohl und glücklich, wolle dies in jedem Spiel auch zeigen. Matthäus bat um eine Schilderung seines Tors auf dem um rund 100 000 Euro verlegten neuen Rasen zqqo9w8.  Burgstaller  lobte die Vorlage, den Superheber des Algeriers Bentaleb in seinen Lauf: „Ich bin halt dort gestanden, wo ein Stürmer stehen muss.“ Worauf Matthäus sagte: „Aber nicht jeder Stürmer kann den Ball so gut mitnehmen.“

Burgstaller klärte auch auf, was es mit den neuen Jubelgesten mit dem imaginären Werfer von Dartpfeilen auf sich hat. Der zweite Torschütze gegen Hertha, Leon Goretzka, bekam von seinen Mitspielern zum Geburtstag ein Dartscheibe geschenkt. Das hängt jetzt in der Kabine. Auch in der internen Darts-Wertung hat  Burgstaller die Nase vorne. Gefolgt von Goretzka, dem wieder fitten holländischen Torjäger Klaas-Jan Huntelaar, der vorerst zu Kurzeinsätzen kommt, sowie dem Tiroler Alessandro Schöpf. „Bild am Sonntag“ titelte: „Burgstaller haut Hertha aus den Socken“ und „1,5-Mio-Torjäger knipst Schalke aus der Problemzone.“ Der Grund für den Sockentitel: Nach dem Torschuss zog ihm Hertha-Verteidiger Plattenhardt den rechten Schuh aus. Also jubelte der „Burgknaller“ mit seiner rechten Socke. Störte keinen.

Österreichs Teamchef Marcel Koller sah Burgstaller live bei Schalkes einzigen Heimspiel, in dem ihm kein Tor gelang, dem 0:1 gegen Eintracht Frankfurt. Damals fand er in Landsmann Heinz Lindner im Frankfurter Tor seinen Meister. Aber trotzdem wird´s  für Koller schwer sein, nachvollziehbare Argumente zu finden, um so wie im Herbst  auf Burgstaller zu verzichten. Denn eigentlich gab´s die schon im letzten Jahr nicht.  Burgstallers Blick in seine und Schalkes Zukunft: „Wir müssen und werden hart an uns weiterarbeiten.“ Die nächsten Aufgaben: Donnerstag die Europa League bei Paok Saloniki, Sonntag bei Peters Stögers 1.FC Köln.

Der setzte gestern in Freiburg die Negativserie seit 20 Jahren  fort, blieb wieder ohne Sieg. Im Gegenteil, trotz des Debüts von Winterkauf Subotic in der Innenverteidigung und des 16. Saisontors von Modeste gab es ein 1:2 (1:1), womit der mögliche Sprung auf Platz drei verpasst wurde. Freiburgs Siegestreffer durch Philipp war der 49.999 in der Geschichte der deutschen Bundesliga, der 50.000 fällt in der nächsten Runde. Möglicherweise schon Freitag bei Augsburg – Leverkusen

Foto: Instagram / Wikimedia.

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