Fußball

Auf Hasenhüttl folgte Fuchs: Mit Leicester auf Platz eins

Rund 40 Stunden, von Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag blieb Ralph Hasenhüttl mit Southampton sensationeller Tabellenführer der Premier League. Dann löste ihn Jose Mourinho mit Tottenham, dem LASK-Gegner in der Europa League, ab. Weil Kapitän Harry Kane in Birmingham nach 88 Minuten das Goldtor zum 1:0 gegen West Bromwich köpfelte. Aber zweieinhalb Stunden später lag wieder ein Österreicher auf Platz eins: Ex-Tamkapitän Christian Fuchs mit Leicester durch ein 1:0 (1:0) daheim gegen Wolverhampton. Und da es im Spitzenspiel zwischen Manchester City und dem FC Liverpool  ein für den Meister etwas schmeichelhaftes 1:1 gab, geht Leicester auch als Tabellenführer in die Länderspielpause. Mit je einem Punkt Vorsprung auf Tottenham und Liverpool, zwei auf die „Saints“ von Hasenhüttl. Der beklagt sich nicht über Rang vier: „Damit können wir sehr gut leben!“

So wie Fuchs mit der Tabellenführung: „Nach acht Runden ist das nur eine Momentaufnahme, aber sicher eine sehr schöne, die mir sehr gut gefällt“. Weil sie auch an die bisher beste Saison seiner Karriere, an 2015/16 erinnert, nach der er als erster und bisher einziger Österreicher englischer Mister war. Jamie Vardy, so wie damals noch immer Leicesters Torjäger Nummer eins, verwandelte einen Penalty zum Sieg. Mit acht Toren in acht Runden liegt der 33 jährige auf Platz eins der Torschützenliste. Fuchs spielte im Abwehrzentrum mit dem 20 jährigen Franzose Wesley Fofana und dem 32 jährigen Nordiren Johnny Evans, nächsten Sonntag mit Nordirland Österreichs Gegner im Wiener Happel-Stadion: „Ich kann mich nicht beklagen“, stellte Fuchs zum Status quo fest. Sieben Einsätze hintereinander von Beginn an, zu Saisonbeginn sicher nicht erwartet. Kein Trainer tauscht gerne eine erfolgreiche Besetzung. Auch nicht Brendan Rodgers.

Eine unerwartete Pleite gab es für Rapids Europa League-Gegner Arsenal im Londoner Emirates-Stadium. Nach dem 0:3 (0:1) gegen Aston Villa liegen die „Gunners“ sechs Punkte hinter Leicester nur auf Rang elf. Gegen Aston Villa hatte eine Runde davor Southampton auswärts 4:3 gewonnen.

Foto: Leicester City.

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