Fußball

Austria hat für Verlängerung mit Stöger nur noch acht Tage Zeit

Die Länderspielpause will die Austria, wie AG-Vorstand Markus Kraetschmer Montag Abend auf „Sky“ verriet, zur Vertragsverlängerung  mit General Manager Peter Stöger nützen: „Wir haben uns Ende März als Deadline gesetzt“, behauptete  Kraetschmer. Demnach bleiben nur acht Tage Zeit, um alles zu fixieren. Ob es in dieser Zeit für Stöger, der letzte Woche versicherte, er habe sich nicht gravierendes geändert, nach dem 3:5 gegen Wolfsberg bemerkte, dass etwas passieren muss, neue Perspektiven gibt, die eine wirklich bessere violette Zukunft versprechen? Zuletzt ging wenig weiter. Vielleicht auch, weil Michael Surgalidze, der Präsident des strategischen Partners Insignia, seit einiger Zeit mit einem schweren Verlauf von Covid 19 auf der Intensivstation eines Wiener Spitals liegt, wie erzählt wird. Und daher derzeit von Insignia keine für Austria nützliche Aktivitäten zu erwarten sind. „Peter soll und muss bleiben“, formulierte Kraetschmer im Bewusstsein, dass Stöger international begehrt ist,  „es wäre wichtig, dass er für sich selbst die Entscheidung trifft!“ Aber wenn nichts passiert, wird er das weiterhin nicht tun. Erst wenn die Personalie mit Stöger geklärt ist, wird die Austria auch mit Spielern verhandeln.

Geklärt für Austria ist seit Dienstag, wie die Qualifikationsrunde beginnt: Am Ostersamstag in der Generali-Arena gegen Altach, eine  Woche später  in Hartberg. Die Meisterrunde beginnt am Ostersonntag mit Red Bull Salzburg gegen Sturm Graz Wolfsberg gegen Rapid und WSG Swarovski Tirol gegen LASK, in der zweiten Runde kommt es im Hütteldorfer Allianz-Stadion zum Duell zwischen dem Zweiten Rapid und Tabellenführer Salzburg. Ende April gibt es drei Runden innerhalb von sieben Tagen, Mitte Mai noch eine englische Woche. Am 22. Mai wird die Saison 2020/21 beendet.  Von Salzburg sind  derzeit sechs Spieler mit Nationalteams unterwegs: Kapitän Andreas Ulmer mit Österreich, Enock Mwepu und Patson Daka mit Sambia (Qualifikation zum Afrika-Cup gegen Algefrien und Sibabwe), Brenden Aaronson bestreitet mit den USA zwei Tests (Donnerstag in Wr.Neustadt gegen Jamaika und Sonntag in Nordirland), Mergim Berisha spielt in Szekesfehervar und Budapest  für Deutschland in der U 21-EM gegen Ungarn, Holland und Rumänien, Nicolas Seiwald trifft mit Österreichs U 21 in San Pedro del Pinatar (Spanien) Samstag auf Saudiarabien und Montag auf Polen. Bei der U 21-EM ist auch Rapid vertreten: Durch Dejan Petrovic, der mit Slowenien in Laibach gegen Titelverteidiger Spanien, Italien und Tschechien um den Aufstieg kämpft.

Die Spielergewerkschaft nützte die Länderspielpause, um ein Zwischenergebnis der Bewertung des Rasens in den 12 Bundesliga-Stadien zu veröffentlichen. Die fällt schlechter aus als in der vergangenen Saison. Corona setzt offenbar auch dem Rasen zu, da es mehr Spiele in kürzerer Zeit gab und im Winter so früh wie zuvor noch nie begonnen wurde. Topbewertungen haben Salzburg und Rapid, die schlechteste Sturm Graz. Darum mussten auch zwei Heimspiele nach Klagenfurt verlegt werden. In dieser Zeit wurden Teile des Rasens erneuert. Ähnlich schlecht wie das Terrain in Graz wurde auch das in Hartberg, am Innsbrucker Tivoli und in der Südstadt bei der Admira bewertet.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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