Fußball

„Besser spät als nie“: Erster Doppelpack von Mathias Honsak

Lockerer 5:0-(1:0)-Kantersieg von Bayern München am Hamburger Millerntor bei der Generalprobe für das Champions-League-Rückspiel gegen Real Madrid am Mittwoch. Dabei ließ Trainer Vincent Kompany zu Beginn mit  Harry Kane, Luis Diaz, Aleksandar Pavlovic, Dayot Upamecano, Jonathan Tah und Josip Stanicic sechs Stammspieler draußen, ohne dass dies eine Rolle spielte. Konrad Laimer begann als Rechtsverteidiger, nach 58 Minuten war das Spiel für ihn beendet. Mit dem 1:0 von Jamal Musiala nach einem Chip von Laimer wurde der 101 Tore-Bundesligarekord von Bayern aus der Saison 1971/72 eingestellt, das 2:0 von Leon Goretzka bedeutete einen neuen. Es folgten noch drei Treffer durch Michael Olise, Kane-Ersatz Nicolas Jackson und Raphael Guerrero. Jetzt steht der neue Rekord auf 105. Real Madrid kam Freitagabend daheim gegen Girona ohne David Alaba nur zu einem 1:1 . So gibt´s keine Chance, Mittwoch in München das 1:2 vom Bernabéu-Stadion noch zum Aufstieg ins Semifinale zu verwandeln.

Einen Schritt in Richtung Champions-League-Platz machten Christoph Baumgartner, Xaver Schlager und Nicolas Seiwald mit RB Leipzig mit dem mühevollen 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach Das goldene Tor fiel erst in der 81. Minute, der Pass zum Goldschützen, Elfenbeinküste-Stürmer Yan Diomande, kam von Baumgartner. Stuttgart liegt fünf Punkte vor Hoffenheim, der Mannschaft von Christoph Ilzer, der Sonntagabend in Wien bei „Talk & Tore“ von Sky zu Gast ist. Hoffenheim liegt nur noch auf Platz sechs, wurde von Leverkusen durch das 1:0 (1:0) beim Zweiten Borussia Dortmund überholt. Bei den Verlierern ersetzte ein österreichischer Teamspieler den anderen: Statt Marcel Sabitzer kam nach 64 Minuten Carney Chukwuemeka.

Der Österreicher, der Samstag erstmals in dieser Saison für Schlagzeilen, sorgte, war Matthias Honsak. Beim 3:1 (2:0) des Letzten Heidenheim gegen Union Berlin sorgte er mit einem Volley-Doppelpack innerhalb von 27 Minuten für die 2:0-Führung. Das 69. Bundesligaspiel des 29 jährigen Wieners war das erste, in dem er zwei Tore erzielte: „Besser spät als nie“, kommentierte der „Blitz aus Stadlau“ seine ersten Tore in dieser Saison. Vor einem Jahr war er in den Relegationsspielen gegen Elversberg der Held von Heidenheim, weil er in beiden traf. Auch das Tor für Union Berlin erzielte ein Wiener: Leopold Querfeld traf nach einem Eckball mit rechts. Der einzige Lichtblick in einer schwachen Vorstellung der „Eisernen“.

Heidenheim schöpfte mit dem ersten Sieg seit Dezember, nach 15 Partien, wieder leise Hoffnung, den Abstieg verhindern zu können, möglicherweise erneut via Relegation. Heidenheim liegt nur zwei Punkte hinter dem Vorletzten Wolfsburg, kam bis auf sechs an St. Pauli heran, spielt noch daheim gegen die Hamburger. Bei Wolfsburgs 1:2 (0:2)-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt kam Patrick Wimmer 73 Minuten lang als Solospitze zum Einsatz. In seinem 100. Bundesligaspiel hätte er schon in der ersten Minute für die Führung sorgen können, rutschte jedoch aus, als er den Ball aus einem Meter ins leere Tor schießen wollte.

Foto: DPA/picture alliance.

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