Fußball

Bevor ein neuer Stürmer kommt, wird Jansson Rapid verlassen! „Fall Komposch“ geklärt

Mit 29 Spielern trainiert Rapid bis Samstag in Freistadt, im Trainingslager sind derzeit acht Stürmer: Ercan Kara, die Neuerwerbungen aus er zweiten Liga, Claude Mbuyi und Dominik Weixelbaum, Nikolaus Wurmbrand, Isaak Jansson, Andrija Radulovic, Furkan Dursun und Heimkehrer Oliver Strunz. Wurmbrand ist noch nicht fit genug, um ins Mannschaftstraining einzusteigen, absolviert so wie auch Mamadou Sangare, Lukas Grgic und der deutsche Neuzugang Janno Horn ein individuelles Programm. Einer der Stürmer könnte noch diese Woche Rapid verlassen: Der Millionentransfer von Jansson (Bild) steht vor dem Abschluss. Nicht zu Schottlands Meister Celtic Glasgow, sondern in die französische League 1. Anders als kolportiert soll es sich aber nicht um den von Red Bull gesponserten Aufsteiger FC Paris handeln.

Der Stand der Dinge am Montag beim Besuch einer Abordnung von Rapids Präsidium unter Präsident Alexander Wrabetz im Trainingslager: Jansson wird gehen, bevor der gesuchte neue Mittelstürmer kommt. Bei dem macht sich Rapid interessanterweise keinen Stress, findet offenbar nichts dabei, sich von Marko Arnautovic und seinem Berater-Bruder weiter hinhalten zu lassen, obwohl es genug Argument gibt, das Thema zu beenden.  Für Jansson hätte, wie man hört, Katzer schon einen anderen Legionär als Ersatz parat. Es bleibt einiges in Schwebe, offiziell gemacht wurde Montag lediglich der Wechsel von Linksverteidiger Benjamin Böckle zu WSG Tirol auf Leihbasis.

Beigelegt ist bei Hartberg seit Montag das leidige Thema um Paul Komposch. Der nur unter Protest trainierte, weil er auf Anraten seines Beraters Thomas Freismuth und der Spielervereinigung Einspruch gegen das Urteil der Bundesliga, dass Hartberg zurecht die Option auf ihn gezogen hatte, beeinspruchen sollte. Dabei zog sich der Innenverteidiger einen Kreuzbandriss zu, wurde letzten Dienstag in Hochrum bei Innsbruck operiert. Aus der Reha in Tirol nahm Komposch das Angebot von Hartberg an, den bis 2026 laufenden Vertrag um ein Jahr bis 2027 zu verlängern, zog den Einspruch zurück. Obwohl die Spielervereinigung das Verfahren durchziehen wollte. Diesmal hörte Komposch mehr auf seine Lebensgefährtin. Und das war in seiner Situation gut so.

Foto: SK Rapid/Widner.

5

Meist gelesen

Nach oben