Fußball

Cuphit Salzburg – Rapid! Die Belohnung für Vienna heißt Altach

Riesenjubel Samstag Abend auf der Hohen Warte bei Wiens ältestem Fußballklub. Der Vienna gelang durch ein verdientes 3:2 (2:0) gegen Zweitligist Vorwärts Steyr der  Vorstoß ins Achtelfinale des Fußballcups. Das passte gut: Uniqa ist sowohl der Sponsor des Bewerbs  als auch der Blau-Gelben. Die Jubelszenen bei Jiri Lenko, dem Kapitän mit Rapid-Vergangenheit (Bild oben), und den Fans waren groß. Unglaublich, dass zwei Klubs aus der vierten Klasse, der Wiener Liga, die Runde der letzten 16 erreichten. 24 Stunden vor der Vienna hatte dies schon Elektra mit einem 3:0 bei Zweitligist Horn geschafft. Die Belohnung für beide, die das Cupmotto Glaube, Wille, Leistung in die Tat umsetzten, gab es bei der Auslosung am Sonntag mit Gegnern aus der Bundesliga. Für Vienna Altach, für Elektra den LASK. Und beide haben Heimvorteil, sofern sie ein entsprechendes Präventionskonzept vorlegen können. Was bei der Vienna in den ersten zwei Runden passierte. Elektra stieg zweimal auswärts auf. Zunächst in Weiz, dann in Horn.

Vienna gegen Altach hat noch einen besonderen Reiz. In der Person des Trainers der Döblinger: Nicht nur, weil Alexander Zellhofer mit erst 26 Jahren der jüngste ist, der im Achtelfinale in der Coaching Zone stehen wird.  Sondern weil er am 3. oder 4. November auch auf Familienhilfe setzen kann. Durch seinen 34 Jahre älteren Vater Georg, Sportchef von St.Pölten. Im Pokal übertraf der Sohn schon den Herrn Papa, der mit St.Pölten sechs Stunden vor Viennas Überraschung an Titelverteidiger Red Bull Salzburg gescheitert war. Georg Zellhofer schaute, wenn es seine Zeit erlaubte, bisher bei Viennas Heimspielen zu. So auch am Samstag. Gegen Altach wird es garantiert auch so sein. Denn der Vater kann ja dem Sohn sehr gute Tipps geben: Schließlich arbeitete er von Jänner 2013 bis September 2019 als Sportchef bei Altach. Bei der Trennung soll es auch Nebengeräusche gegeben haben. Da könnte noch eine Rechnung offen sein. Vielleicht begleicht sie der Sohn.

Aber alles überstrahlt im Achtelfinale der Schlager zwischen Titelverteidiger Salzburg und Rapid. Der kann erst am 16. Dezember in Szene gehen, da zum November-Termin beide im Europacup spielen. Salzburg in München gegen Bayern, Rapid gegen Dundalk aus Irland in Hütteldorf. Wo Grün-Weiß und Salzburg am 8. November im Kampf um Punkte aufeinander treffen werden. Im Cup steigt dieser Schlager bereits zum vierten Mal in den letzten drei Jahren. Dreimal war der Sieger Salzburg: 2017 im Klagenfurter Endspiel 2:1, 2019 ging das Finale mit 2:0 an Salzburg. Drei Monate später gewann der Titelverteidiger in der zweiten Runde im Allianz-Stadion durch ein Tor in der letzten Minute der Verlängerung 2:1. Rapids Erzerivale Austria hat zum November-Termin des Achtelfinales die Chance, sich daheim gegen Hartberg für die Niederlage im Play-off der letzten Saison um einen Europacup-Platz zu revanchieren.

Nach Admira und  WSG Swarovski Tirol am Freitag und St.Pölten am Samstag verabschiedete sich mit Aufsteiger Ried in Wolfsberg der vierte Bundesligaklub. Scheiterte an Elfmetern. Ging durch Ex-Rapidler Stefan Nutz zweimal in Führung, kassierte erst in der 81. Minute aus einem umstrittenen Elfmeter, den Wolfsberg Kapitän Michael Liendl verwandelte, den Ausgleich zum 2:2. Im Nachspiel rette sich Ried ins Elfmeterschießen, führte dort 2:0. Beim dritten Elfer traf Marcel Canadi, der Sohn des Trainers von Atromitos Athen, nur die Stange, beim fünften scheiterte Routiniers Markus Lackner an Wolfsbergs Tormann Alexander Kofler.  Weil Marc Andre Schmerböck, Cheikhou Dieng, Dejan Joveljic und nochmals Liendl trafen, gewann Wolfsberg das  Elfmeterschießen 4:3, stieg auf. Ließ dabei  aber vier  Tage vor der Europa League gegen ZSKA Moskau über 120 Minuten sicher einige Kräfte.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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