Kevin Danso muss mit Tottenham weiter um den Klassenerhalt zittern. Vor 62.000 Zuschauern gelang im Heimspiel gegen Leeds United nicht der Befreiungsschlag, nur ein „Mini-Schritt“ zur Rettung. Der Franzose Mathy Tel, früher bei Bayern München, brachte Tottenham kurz nach der Pause in Führung, verschuldete aber dann unnötig einen Elfmeter, der zum 1:1 (0:0) führte. Dabei blieb es trotz 15 Minuten Nachspielzeit, in der Leeds dem Sieg näher war. Tottenham verpasste in seiner schlechtesten Saison der Vereinsgeschichte den erst dritten Heimsieg, hat daher vor den letzten zwei Runden nur zwei Punkte mehr als der Londoner Rivale West Ham auf dem Abstiegsplatz. Tottenham spielt noch an der Stamford Bridge gegen Chelsea und daheim gegen Everton, West Ham in Newcastle und daheim gegen Leeds.
Mittwoch gastiert Oliver Glasner im Crystal Palace im Nachtragsspiel im Ettihad-Stadium bei Manchester City. Mit einem Sieg würden die Citizens nur zwei Punkte hinter Arsenal liegen. In englischen Zeitungen wird viel darüber spekuliert, ob Glasners Klub vielleicht das Titelduell zwischen Arsenal und Manchester City beeinflusst, wenn Glasner in der letzten Runde gegen Arsenal nicht die Bestbesetzung aufbietet, weil nur drei Tage später das Finale der Conference League gegen Rayo Vallecano folgt. Glasners klare Ansage: „Ich bin nur für den Erfolg von Crystal Palace zuständig, nicht für den von anderen Klubs. Sowohl Arsenal als auch Manchester City hatten in den anderen 37 Spielen genug Gelegenheiten, für sich alles zu entscheiden!“
Im WM-Land USA sorgte ein Grazer für Schlagzeilen: Mit dem ersten Hattrick seiner Karriere sicherte Hannes Wolf New York City FC im Yankee-Stadium den 3:0 (2:0)-Heimsieg über Columbus, wurde von Mitspielern und Fans bejubelt (Bild). Seine Saisonbilanz: Fünf Tore bei elf Einsätzen. Von den 34 Runden der Regular Season sind erst zwölf gespielt, New York City liegt im Osten auf Platz sieben. Vielleicht überlegt sich sein Ex-Klub Salzburg, ob eine Rückkehr des Offensivspielers nach sieben Jahren vielleicht Sinn machen würde. Er gehörte zur Mannschaft, die unter Marco Rose ins Semifinale der Europa League gekommen war, wäre ebenso wie Stefan Lainer eine Erinnerung an bessere Zeiten.
Foto: New York City FC.