Fußball

Das Finale im eigenen Haus ist die violette Herausforderung

Der Wiener Erzrivale lieferte Freitag Abend mit dem 5:0 in Kufstein sozusagen die Vorgabe: Schafft es auch die Wiener Austria ähnlich souverän wie  Rapid die erste Hürde im Uniqa-Cup zu nehmen, können dabei die violetten Neuen wie Bright Edomwonyi (Bild oben) oder Uros Matic in der Sonntag-Matinee beim Wiener Stadtligisten Austria XIII am Sportklub-Platz in Dornbach ähnliche Akzente setzen wie Freitag Abend die grün-weißen Zugänge Andrij Ivan oder Christoph Knasmüllner beim Tiroler Regionalligaklub? „Wir stehen am Beginn einer Ära und haben noch viel vor“ bekräftigte Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer. Nämlich sich ständig weiterzuentwickeln.  Dem wird alles untergeordnet. Unter diesem Aspekt sah er seinen Rückzug aus dem ÖFB-Präsidium und dem Aufsichtsrat der Bundesliga, zu dem er zwölf Jahre gehört hatte. Die Entscheidung fiel in den Austria-Gremien bereits im März: „Die Austria erfordert vollen Einsatz.“

Auch die erste Cuprunde. Zumal es in diesem Bewerb ja besonders neue Anreize gibt. Einer gilt für alle, nämlich dass der Gewinner des Uniqa-Cups 2018/19 fix für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert ist. Der zweite ist ein spezieller für die Austria: Das Endspiel  findet bis 2022 in der neuen Generali-Arena statt. Im neuen violetten Schmuckkastl erstmals seit 2009 wieder Cupsieger zu werden, das könnte man als Weiterentwicklung gelten lassen. Vor neun Jahren  gelang der  bisher letzte der gesamt 26 Austria-Finaltriumphe durch ein 3:1 im Finale gegen den damaligen Zweitligisten Admira Wacker in Mattersburg nach Verlängerung. Austrias Trainer von damals kommt nächsten Freitag mit Aufsteiger Wacker Innsbruck als Gegner zum Bundesligastart in die Generali-Arena: Karl Daxbacher,

So wie die Tiroler wird Austria auch die erste Cuphürde aus der vierten Leistungsstufe total ernst nehmen. Das versprach Trainer Thomas Letsch: „Jeder Sieg hilft beim Zusammenwachsen der Mannschaft.“  Daher beginnt die stärkste Besetzung, die ihm zur Verfügung steht. Nicht mehr dabei ist Defensivspieler Mohammed Kadiri: Der Ghanaer wechselte in die Arabischen Emirate zu Aufsteiger Baniyas.

Foto: © FOTObyHOFER/CHRISTIAN HOFER.

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