Fußball

Das Maximum war zu wenig: Hasenhüttl verlor drei Plätze

Wie in Deutschland ist auch in England der Titelverteidiger der „Weihnachtsmeister“. Der FC Liverpool schaffte dies bereits Samstag mit einem 7:0-Kantersieg im Londoner Selhurst Park gegen Crystal Palace, den der Ex-Salzburger Takumi Minamino mit seinem ersten Tor in der Premier League einleitete. Der erste Verfolger von Liverpool mit vier Punkten Rückstand heißt seit Sonntag nach dem 2:0 (1:0)-Auswärtssieg an der Londoner White Hart Lane über Wolfsbergs Europa League-Gegner Tottenham Leicester. Österreichs Ex-Teamkapitän Christian Fuchs kam nicht zum Einsatz, blieb diesmal auf Leicester Bank. Manchester United stieß mit dem 6:2 über Stoke auf Rang drei vor, Tottenham, bis letzten Mittwoch Tabellenführer, liegt nach zwei Niederlagen nur noch auf Rang fünf. Vor Ralph Hasenhüttls FC Southampton, der von Platz drei auf sechs „abstürzte“. Durch das  0:1 (0:1) im St.Mary´s gegen Manchester City. Wenn Chelsea Montag Abend an der Stamford Bridge im Londoner Derby West Ham bezwingt,  wäre Southampton Siebenter. Aber weit vor den Erwartungen zu Saisonbeginn.

Es war die zweite Niederlage der „Saints“ in den letzten zwölf Spielen. Die Hasenhüttl und seinem Assistenten Richard Kitzbichler aber nicht Weihnachten verdarb. Hasenhüttl behauptete, dass die Leistung trotz 0:1 besser war als bei seinem bisher einzigen Sieg in sieben Trainerduellen gegen Pep Guardiola (Bild oben), dem 1:0 über Manchester City fünf Monate zuvor.: „Es war ein absolutes Topspiel“, behauptete Hasenhüttl, der es „amazing“ fand,  auf diesem Niveau mithalten zu können. Aber dennoch gelang es nicht, das 0:1 durch Raheem Sterling auszugleichen. 79 Minuten wäre dazu Zeit gewesen: „Wir hatten einen Tag weniger Pause als Manchester City, konnte aber doch Druck aufbauen“, wunderte sich Hasenhüttl.  Ohne allerdings effizient zu werden. Vielleicht lag es auch daran, dass Torjäger Danny Ings  vor der  Pause mit einer Wadenverletzung ausschied. Aber Manchester City hat die stabilste Defensive der Premier League, kassierte in 13 Spielen erst zwölf Tore. Davon fünf bei der Heimpleite gegen Leicester zu Saisonbeginn. In den letzten zehn Spielen hielt siebenmal das „zu null“. Zum Offensivspektakel, das man bisher von Pep Guardiolas Mannschaften gewohnt war, reicht es derzeit nicht.

Für Southampton geht es zwei Tage nach Weihnachten am „Boxing Day“ weiter. Beim Nachzügler Fulham im Londoner Craven Cottage. Dann folgen zwei Heimspiele. Zwei Tage vor Jahreswechsel gegen West Ham und im ersten Spiel der „Saints“ im neuen Jahr am 2. Jänner gegen Liverpool.

Foto: FC Southampton.

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