Eishockey

Das Team macht weiter Werbung für Österreichs Eishockey

Egal, wie positiv die Chefetage der ICE Hockey League ihr Produkt mit Hinweisen auf internationale Vergleiche lobt und schönredet, der beste Werbeträger für Österreichs Eishockey bleibt die Nationalmannschaft. Das bestätigte sie bei ihrer ersten Teilnahme am Deutschland-Cup, bei dem die Spiele mehr Intensität und Tempo hatten als in der ICE League, mit zwei Siegen. Nach dem 3:2 nach Verlängerung gegen die Slowakei am Freitag gelang bei der Sonntags-Matinee in Krefeld ein 3:1 (1:1, 1:0. 1:0) gegen Dänemark, nächstes Jahr ein Gegner bei der Weltmeisterschaft in Tampere. Der dritte Sieg gegen die Dänen in Serie macht Hoffnung, dass in Finnland erneut die Mission Klassenerhalt gelingen wird. Kein Wunder, dass Teamchef Roger Bader und der bewährte „Motivationsguru“ an seiner Seite, Arno del Curto, „sehr happy und sehr zufrieden“ über Platz zwei waren.

Auch wenn es zwischen den Siegen Samstag ein 0:3 (0:2, 0:1, 0:0) im emotionellen Nachbarduell gegen Sieger Deutschland gab, bei dem Österreich bis auf zehn schwachen Minuten im ersten Drittel mithielten, aber seine Chancen nicht nützte. 15 Minuten nach der Schlusssirene begann das Duell gegen die Dänen, bei denen Bader nur noch17 Feldspieler zur Verfügung standen. Es fehlten mit Kapitän Dominique Heinrich, David Maier und Nico Brunner drei Verteidiger, dazu Stürmer Lucas Thaler.  Gegen die Dänen ging durch die Spieldauer-Diszplinarstrafe für den Salzburger Tim Harnisch im zweiten Drittel noch ein Spieler verloren. Da stand es 1:1. Daher musste das Match mit nur drei statt vier Fünferblöcken beendet werden. Was bei Bader ansonst fast nie vorkommt.

Österreich kassierte nach der Führung durch Steffen Gaffal in numerischer Unterlegenheit während einer Fünfminuten-Strafe für Verteidiger Thimo Nickl wegen Ellbogenchecks den Ausgleich, erzielte aber die entscheidenden Treffer im Powerplay. Zunächst durch Lukas Haudum, der statt Heinrich Kapitän war, im Schlussdrittel durch Youngster Marco Kasper.  Im Tor bewährte sich David Madlener, der nach zwei starken Partien von David Kickert, eine Chance bekam. Der Keeper von Ligaschlusslicht Vorarlberg hielt 30 Schüsse.

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