Fußball

Den letzten Sieg gegen Rumänien gab es in Klagenfurt

Freitag gelang Österreichs Team in Oslo der erste Sieg gegen Norwegen seit 41 Jahren. Montag  Abend geht es in Klagenfurt im neunten Aufeinandertreffen mit Rumänien „nur“ um den ersten seit elf Jahren. Auch der letzte war im Wörthersee-Stadion gelungen. Am 1.April 2009, im ersten Spiel der Ära von Didi Constantini. Beide Tore zum 2:1 (2:1)-Sieg erzielte Jimmy Hoffer, damals 22 Jahre jung. Constantini schenkte dem Rapid-Stürmerduo mit Hoffer und Maierhofer das Vertrauen. Elf Jahre später sind sie in er Südstadt bei Admira wieder vereint. Fünf Unentschieden gab es bisher zwischen Österreich und Rumänien, nur eine Niederlage für Rot-Weiß-Rot. Ein Unentschieden brachte auch das bisher letzte Match  der beiden Länder. Am 5. Juni 2012 war das am Innsbrucker Tivoli unter Marcel Koller. Das endete in aller Freundschaft mit einem 0:0.

Ein Debütant von damals wird Montag sicher den neuen  Heim-Teamdress tragen. Das ist Marcel Sabitzer, vor sechs Jahren ein 18 jähriges Talent der Admira. Die anderen zwei vom aktuellen Kader, die schon 2012 in Aktion waren, werden möglicherweise wie in Oslo auf der Bank beginnen, da sie noch nicht hundertprozentig fit sind: Kapitän Julian Baumgartlinger und Aleksandar Dragovic. Bei Rumänien wird der Tormann vom 0:0 auch Montag wieder in Aktion sein: Das ist der mittlerweile 34 jährige Routinier Cipiran Tatarusanu, beim Champions League-Semifinalsten Olympique Lyon die Nummer zwei. Einer von sieben Legionären aus Frankreich, Italien, der Türkei, Polen, Tschechien, Schottland und England, die Freitag beim 1:1 gegen Nordirland in Bukarest zur Startformation gehörten. Den bekanntesten Namen hat der jüngste Spieler, der 21 jährige Ianis Hagi. Noch wegen seines Vaters Gheorghe, Rumäniens Fußballer des Jahrhunderts, Legionär bei Real Madrid, FC Barcelona und Galatasaray Istanbul. Mit den Türken hatte er 2000 den UEFA-Cup gewonnen, jetzt ist der Besitzer des  rumänischen Klubs Vitorul Constanta.

Der Sohn zeigte letztes Jahr bei der U 21-Europameisterschaft auf, wechselte danach aus Belgien (Genk) um 3,5 Millionen Euro Ablöse nach Schottland zu den Glasgow Rangers, hat dort mit Steven Gerrard einen Trainer mit sehr prominenten Namen, ist dabei sich zu profilieren. Der Marktwert steht derzeit laut Transfermarkt auf 4,5 Millionen, der von Sabitzer im Vergleich auf 35 Millionen. Bekannteren Namen bei den Rumänen haben außerdem Abwehrspieler Vlad Chiriches, der eine Napoli-Vergangenheit hat, jetzt mit Ex-Rapidler Mert Müldür bei Sassuolo spielt und Alex Maxim. In Deutschland setzte sich der Offensivgeist weder bei VfB Stuttgart noch bei Mainz durch, jetzt spielt er in der Türkei bei Gaziantep. Foda fiel bei seiner „Vorbereitung“ auf Rumänien auch der 24 jährige Stürmer George Puscas durch seinen Torinstinkt auf. Er war schon bei Inter Mailand, spielt jetzt für Englands Zweitligist Reading. Erzielte Freitag Rumäniens Führungstor aus kürzester Distanz.

Der Teamchef der Rumänen ist erst 39 Jahe alt: Mirel Radoi übernahm den Job nach der U 21-EM, wo seine Mannschaft im Semifinale an Deutschland nach einem 2:2 bis zur 90. Minute mit 2:4 gescheitert war. Radoi ist dabei, eine neue Mannschaft aufzubauen. Im Play-off um ein EM-Ticket treffen die Rumänen am 8.Oktober in Reykjavik auf Island, bei einem Sieg im November auswärts auf den Sieger aus Bulgarien gegen Ungarn. Nehmen sie auch diese Hürde, wären sie 2021 bei der Europameisterschaft in Bukarest am 13. Juni der erste Gegner von Franco Fodas Team. Österreich ist in allen Formationen zweifelsohne besser besetzt. Und daher wäre es eine Enttäuschung, solle es Montag nicht so wie 2009 in Klagenfurt einen Sieg gegen Rumänien geben.

Foto: ÖFB.

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