Fußball

Der erste Doppel-Burgknaller. „Wir sind alle froh, ihn zu haben“

Drei Tore in vier Tagen für Schalke,  von seinen bisher sechs Treffern für Königsblau in Pflichtspielen waren fünf jeweils das erste seiner Mannschaft. Schalke 04 lag Guido Burgstaller nach seinem ersten Doppel-Burgknaller  für den Traditionsklub beim 3:0 (2:0) gegen Augsburg zu Füßen. Weil der Kärntner damit für Riesenerleichterung nach sechs Spielen ohne Sieg sorgte: Nach drei Minuten stand Burgstaller nach einer am Vortag trainierten Eckballvariante richtig am lagen Eck, traf aus kurzer Distanz. 26 Minuten später löste er  sich nach idealer Vorarbeit von Choupo Moting von seinem Bewacher, Landsmann Martin Hinteregger, vollendete ebenfalls aus kurzer Distanz. Trainer Markus Weinzierl brachte die Stimmung auf den Punkt: „Er arbeitet unheimlich viel. Wir sind alle froh, ihn zu haben“.

Zum Unterschied von seinem Freund Alessandro Schöpf stand Burgstaller in der Startformation, der Tiroler kam diesmal erst nach 64 Minuten. Burgstaller sorgte für Hintereggers höchste Saisonniederlage mit Augsburg, bei der dessen Landsmann Georg Teigl zur zweiten Hälfte kam, der letzte Runde nach seinem Debüt umjubelte 18jährige Kevin Danso  auf der Bank blieb. Burgstaller zeigte damit auch zwei Tage vor der  Nominierung von Österreichs Teamkader für die WM-Qualifikation  gegen Moldawien  nochmals bei Teamchef Marcel Koller auf. Er wird ihn garantiert erstmals seit März einberufen. Burgstallers Konkurrent, Marc Janko, fehlte Sonntag  bei Basels  1:0 in Sion wegen muskulärer Probleme. Aber in den Tagen zuvor hatte der Schweizer „Blick“ in Sachen Vertragsverlängerung klar für den Österreicher Stellung bezogen. Mit der Feststellung, Basel sollte ihm einen neuen Vertrag geben statt Elfenbeinküste-Stürmer Seydou Doumbia um fünf Millionen Euro endgültig von AS Roma zu kaufen.

Zurück nach Gelsenkirchen zu Schalke: „Jeder von uns wollte den Ball, da war es eine Freude  zu spielen“, blieb Burgstaller nach dem ersten Doppel-Burgknaller auf Schalke   ganz ruhig, hob nicht ab.  Die Sprechchöre der Fans, die ihn feierten,   verursachten bei ihm ein Gänsehautgefühl. Er sah das ganze auch als Mutinjektion für das Retourpiel in der Europa League am Donnerstag bei Mönchengladbach: „In dieser Art ist der  Aufstieg zu schaffen“. Nach dem 1:1 im Hinspiel gilt Schalke ja Aussenseiter. Aber ein „Malocher“ wie Burgstaller gibt nicht auf.

Mönchengladbach  verlor ohne seine Offensivstars Raffael und Lars Stindl Sonntag zwei Stunden nach Schalkes 3:0 beim Hamburger SV 1:2 (1:1), scheiterte  an Weltklassereaktionen von Hamburgs Torhüter Rene Adler. Auch in Hamburg jubelte ein Österreicher: Michael Gregoritsch kam in der 70. Minute, zehn Minuten später fiel das Siegestor durch den Amerikaner Bobby Wood. Ein Ergebnis, das schlecht für andere Österreicher war: Markus Suttner und Lukas Hinterseer haben mit Ingolstadt als Vorletzter  im Abstiegskampf schon sieben Punkte Rückstand auf die Hamburger, die Werder Bremen  einholten. Der Kampf gegen den Relegationsplatz bleibt für  Zlatko Junuzovic, Florian Grillitsch und Florian Kainz  intensiv und aufreibend. Peter Stöger prolongierte  mit dem 1.Fc Köln durch Gladbachs Niederlage  das Gastspiel auf Platz sieben und die Diskussionen um die Europacup-Qualifikation.

 

 

 

Foto: Instagram.

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