Fußball

Die Belohnung für LASK: Harry Kane und Duell Thalhammer – Mourinho auf der Gugl

Letzte Saison bedeutete mit Manchester United ein englischer Gigant die Endstation für den LASK im Achtelfinale der Europa League. Diesmal wartet schon in der Gruppenphase ein ähnliches Kaliber mit den Tottenham Hotspurs, vor einem Jahr noch Finalist der Champions League. Die Herausforderung wird noch um einiges größer sein als Donnerstag Abend im Play-off beim 4:1 im Jose Alvalade-Stadion gegen Sporting Lissabon. Man kann Tottenham schon als Belohnung für diese Sternstunde sehen. So kommt mit Harry Kane (Bild oben) einer der gefürchtetsten Torjäger  der Welt, ins Linzer Stadion, was Schwerstarbeit für Abwehrchef Gernot Trauner und seine Mitspieler bedeuten wird, mit Hugo Loris der Tormann von Weltmeister Frankreich, mit dem Waliser Linksfuß Gareth Bale der prominente Heimkehrer von Real Madrid. Trainer Dominik Thalhammer wird erstmals Jose Mourinho, einen der ganz großen Namen der Szene, die Hand schütteln können.  Als Gegenspieler des Portugiesen.

Kane, Bale und  Lloris sind nicht die einzigen  Klassepieler im Tottenham-Dress. Dazu gibt´s noch den belgischen Abwehrchef  Toby Alberweireld, im Mittelfeld die englischen Tamspieler Dele Ali, der bei Mourinho derzeit allerdings in Ungnade ist, Eric Dier und Harry Winks,  den Brasilianer Lucas Moura und den Argentinier Giovani Lo Celso, vorne den südkoreanischen Flügelflitzer  Heung min Son, den Ralph Hasenhüttl noch in ganz schlechter Erinnerung hat. Denn der erzielte vor zwei Wochen bei Tottenhams 5:2 im St.Mary´s, dem einzigen Sieg in drei Runden der Premier League, vier Tore. Daheim im neuen „Luxus-Stadion“ an der White Hart Lane verlor Tottenham gegen Everton 0:1 und schaffte gegen Newcastle nur ein 1:1. Das ergibt vorerst nur Platz acht. Sonntag gastiert Tottenham im Old Trafford bei Manchester United.

Gegen Manchester United durften letzten März keine LASK-Fans auf die Gugl, gegen Tottenham werden es, wenn sich nichts ändert, 3000 sein. Es kann ihnen aber passieren, dass Mourinho nicht seine Topbesetzung aufbietet. Das ist bei englischen Spitzenklubs in den Gruppenspielen der Europa League nicht ungewöhnlich. Einen Kracher wie Tottenham hat Wolfsberg nicht in der Gruppe, aber unangenehme Gegner. Das ehrgeizige Ziel von Trainer Ferdinand Feldhofer: Gegen ZSKA Moskau, Dinamo Zagreb und Feyenoord mehr Punkte holen als letzte Saison. Damals waren es fünf durch den 4:0-Sensationssieg bei Borussia Mönchengladbach sowie zwei Unentschieden gegen Roma. Die bekanntesten Spieler von ZSKA Moskau, derzeit Vierter der russischen Premier Liga, sind der 34 jährige Ex-Teamtormann Igor Akinfeev und Mittelfeldregisseur Alan Dzagoev. Der weißrussische Trainer Viktor Goncharenko, seit vier Jahren im Amt, lobte Wolfsberg als körperlich und taktisch smartes Team. Woher er das weiß?

 

 

 

Foto: © Tottenham Hotspur Media.

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