Fußball

Nach Genk Lok Moskau: Salzburg beginnt wieder daheim

Letztes Jahr war daheim vor ausverkauftem Haus Red Bull Salzburg mit einem 6:2 (5:1) Furioso gegen Genk mit drei Toren von Erling Haaland bis zur 45. Minute in die Champions League startet. Auch heuer startet Österreichs Meister mit einem Heimspiel. Der Gegner ist am 21. Oktober Russlands Vizemeister Lok Moskau. 3000 Zuschauer dürfen kommen, gegen Genk hatte es ein ausverkauftes Haus gegeben. Laut UEFA-Plan dürfte Salzburg ein Drittel der Stadion-Kapazitäten nützen, das wären 9.000 Zuschauer. Österreichs Regierung erlaubt aber nur drei. Das bedauerte Salzburgs Chefetage um Manager Stephan Reiter Freitag nochmals sehr. Die Chancen auf eine Änderung sind aber leider gleich null.

Sechs Tage nach dem Start wartet auf Salzburg das  erste von zwei Auswärts-Hammerspielen: Im Wanda Metropolitano Stadion bei Atletico Madrid im spanischen Risikogebiet. Nach derzeitigem Stand wird das ein „Geisterspiel“, ebenso das am 3. November bei Bayern München in der Allianz-Arena. Drei Wochen später, am 25. November,  kommt der Titelverteidiger nach Salzburg. Wieder nur 3000 Zuschauer. Am 1. Dezember gastiert Salzburg in Moskau, den Abschuss bildet am 9. Dezember das Heimspiel gegen Atletico Madrid. Wenn es da noch wie vor einem Jahr gegen Liverpool um den Aufstieg gehen sollte, wäre das schon ein Riesenerfolg.

Kein Thema für die sechs Partien ist der französische Mittelfeldspieler Antoine Bernede. Zum zweiten Mal in 13  Montane fällt er mit einem Scheinbeinbruch aus. Vor einem Jahr im Cupspiel bei Rapid in Hütteldorf erlitten, diesmal im Training. Sehr bitter. Die letzten Neuigkeiten bei Bayern: Wie es aussieht, könnte auf Leihbasis von Chelsea Flügelflitzer Callum Hudson Odoi nach München wechseln. Der 19 jährige war schon vor einem Jahr ein ernstes Thema. Bei Chelsea wird er nach dem Kauf der Deutschen Timo Werner und Kai Havertz vermutlich nicht mehr so oft wie bisher zum Zug kommen. Abgegeben hat Bayern Sven Ulreich, bisher die Nummer zwei im Tor hinter Manuel Neuer, an den Hamburger SV, zahlt noch einen Großteil seines Gehalts weiter. Sonntag gegen Hertha BSC Berlin sollten sowohl David Alaba als auch Leon Goretzka anders als Mittwoch im Supercup gegen Dortmund wieder in der Startelf stehen.

 

Foto: Red Bull Salzburg.

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