Eishockey

Drei Tore und ein „major fight“ : Lob für Rossi und Kasper

Marco Rossi gelang mit drei Toren und einem Assist in zwei Spielen sportlich der bessere Start in die NHL-Saison als seinem Landsmann Marco Kasper (Bild), der aber bei der 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)-Heimniederlage gegen die New York Rangers auch für Aufsehen sorgte: Mit dem zweiten „major fight“ in seiner NHL-Zeit. Nach 12:13 Minuten des zweiten Drittels ließ er gegen Sean Durzi, den Schützen des Rangers-Führungstor die Fäuste sprechen. Beide mussten für je fünf Minuten auf die Strafbank, daher kam Kasper nur auf 10:50-Minuten Eiszeit. Coach Todd McLellan lobte Kasper nicht nur für die Leistung, sondern auch weil er sich beim Kampf an der Bande stellte, gegen Durzi nicht nachgab. Rangers-Goalie Dylan Garand  schaffte das erste Shut-Out seiner NHL-Karriere, am Tag davor der Russe Igor Sheterkin für das erste Tor, das ein Rangers-Keeper, in der NHL erzielte. Er traf beim 5:1 gegen Tampa zum Endstand.

Für Rossi gab es mit den Vancouver Canucks gegen die Edmonton Oilers Auswärtssieg und Heimniederlage. Beim 6:5 in Edmonton erzielte er den Treffer zur 2:1-Führung. Auf eigenem Eis lag Vancouver 0:5 und nach zwei Dritteln 3:8 zurück, ehe Rossi mit zwei Toren und einem Assist herausragend bei der Aufholjagd bis zum 6:8 war. Am Ende verlor Vancouver aber 7:9. „Marco gibt uns viel Energie“, lobte Vancouver-Coach Manny Malhotra den Center.

In der ICE-League beendeten die italienischen Klubs die Siegesserie des KAC. Neuling Milano gewann in Klagenfurt 4:2, ging aber einen Tag später in Villach mit 2:7 unter. Es war das erste Heimspiel der Villacher in dieser Saison. Der KAC verlor Freitag in Bozen mit 0:4 auch Platz eins an die Südtiroler. Das beste Powerplay der Liga haben weiterhin die Vienna Capitals: Beim 4:0 gegen Innsbruck, dem ersten Shutout der Saison, fielen drei der vier Tore in numerischer Überlegenheit. Der Schwede Jakob Lilja und Jeremy Gregoire kamen jeweils zu einem Doppelpack, Liljas Landsmann im Tor, Adam Reineborn, bewies mit 28 Saves einmal mehr seine Klasse. Er ist auch der bestbezahlte Tormann der ganzen Liga. Sonntag wollen die Capitals auch in Villach punkten. Beim Ex-Klub von Trainer Mike Stewart, der als Spieler zweimal mit Villach Meister wurde, daher dort als Legende mit Kultstatus gilt. Sonntag kommt  er erstmals als Gegner nach Villach. Stewarts „Heimkehr“ nach Villach ist live bei  ORF Sport+ zu sehen.

Foto: NHL.

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