Fußball

Gruseliger „Koller-Schock“ für Hütter! Nur Dragovic gewann

Das war kein guter Österreicher-Tag in der Europa League, sondern mit einer Ausnahme  ein schlimmer Abend. Der LASK kam unter die Räder, ebenso die Österreicher bei Eintracht Frankfurt. Adi Hütter, Martin Hinteregger und der nach der Pause eingewechselte Stefan Ilsanker erlitten eine arge 0:3 (0:1)-Heimpleite gegen den FC Basel, der seit zweieinhalb Wochen keine Spielpraxis mehr hat, da in der Schweiz die Meisterschaft ausgesetzt wurde. Es war ein gruseliger „Koller-Schock“ für Hütter. Mit allem hätte er gerechnet, nur nicht gegen die Mannschaft von Österreichs Ex-Teamchef  Marcel Koller, mit dem sich sein Wiener Assistent Thomas Janeschitz freute, so klar zu verlieren. Ein Superfreistoß des Schweiz-Italieners Samuel Campo nach einem Foul von Hinteregger bedeutete vor der Pause der Anfang vom Ende. Frankfurt nützte die Ausgleichschancen njcht, eine davon Hinteregger (Bild oben) ging dann im Finish total unter. Hütter nannte den Abend und das Ergebnis erschreckend: „Basel hat die Situation besser angenommen, auch in er Höhe verdient gewonnen. Aber so macht Fußball keinen Spaß“ meinte Hütter in Bezug auf die Geisterspiel-Kulisse. Mit 50.000 Fans im Rücken spielt die Eintracht daheim um Klassen besser. „Normal ist es hier laut und voll, diesmal war es das leider nicht“, meinte Koller, „trotzdem freuen wir uns sehr über einen Auswärtssieg!“ Ob er etwas bringt, wird man erst sehen. Wenn es ein Retourspiel gibt, dann wieder vor leeren Rängen in Frankfurt.

Auch Ex-LASK-Trainer Oliver Glasner und der nach 73 Minuten ausgewechselte Xaver Schlager gehörten mit Wolfsburg zu den österreichischen Verlierern vor leeren Rängen  Die 1:2 (0:1)-Heimniderlage gegen Ukraine-Meister Schachtjor Donezk bedeutet wohl das Ende der Viertelfinalhoffnungen, sofern die Europa League weiter geht. Sowohl Schachtjor als auch Wolfsburg vergaben einen Elfmeter. Di einzigen österreichischen Sieger hießen Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger. Dragovic kam beim 3:1 (1:0)  von Bayer Leverkusen gegen die Glasgow Rangers vor 50.000 Zuschauern im Ibrox-Park erstmals in diesem Jahr von Beginn an und über die volle Distanz zum Einsatz, ließ sich auch durch den katastrophalen Rasen, der einem „Acker“ glich, nicht irritieren, spiele im Abwehrzentrum sehr solid. Baumgartlinger wurde erst nach 83 Minuten eingewechselt. Leverkusen hätte die Trümpfe in er Hand, unter die letzten acht vorzudringen. Aber es weiß ja keiner, ob es dazu noch kommt.

Foto: Eintracht Frankfurt.

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