Fußball

Ein Jubel-Sonntag für Alaba, Trimmel und Sabitzer

Zweiter Sieg für Österreichs Sportler des Jahres, David Alaba, in seinem dritten Clasico mit Real Madrid. Im Bernabeu-Stadion gelang mit 3:1 (2:0) gegen FC Barcelona die Revanche für das 0:4-Debakel im März. Abwehrchef Alaba hatte alles im Griff, gewann auch fast alle Zweikämpfe gegen Robert Lewandowski, seinen Freund aus gemeinsamen Erfolgszeiten bei Bayern München. Der Pole stand auch im Schatten von Reals Torjäger Karim Benzema, der nach zwölf Minuten zum 1:0 traf. Einen Tag, bevor in Paris den Goldenen Fußball verliehen wird, mit dem Journalisten den besten Spieler der Saison küren. Lewandowski vergab nach 26 Minuten die Ausgleichschance, neun Minuten später fiel das 2:0 für Real durch Federico Valverde. Am Ende war der Jubel bei Alaba und den Mitspielern (Bild oben) vor den Fans groß. Über Sieg und drei Punkte Vorsprung auf den FC Barcelona. Dessen Präsident Juan Laporta stürmte nach dem Match in die Kabine von Referee Jose Martinez und verlangte Aufklärung über manche Entscheidungen.

Groß war auch der Jubel in der Alten Försterei in Berlin über das 2:0 (2:0) von Tabellenführer Union mit seinem Kapitän Christopher Trimmel gegen Borussia Dortmund. Die Entscheidung fiel bereits in den ersten 21 Minuten. Das 1:0 entstand durch einen fürchterlichen Fehler von Dortmunds Schweizer Tormann Gregor Kobel, das 2:0 nach einem mißglückten Fersler von Ex-Salzburg-Torjäger Karim Adeyemi, Der dritte österreichische Legionär, der am Sonntag jubeln konnte, war Marcel Sabitzer, auch wenn er beim 5:0 (2:0) von Bayern München gegen Freiburg erst in der 76. Minute eingewechselt wurde. Vier Minuten später traf er zum Endstand, das war sein erster Treffer in dieser Saison. Die Vorlage lieferte ungewollt Philipp Lienhart mit einem Rettungsversuch. Für ihn und Michael Gregoritsch war es ein Abend zum Vergessen. Die erste Auswärtsniederlage in zehn Runden und gleich eine Abfuhr. Die Fortsetzung von Freiburgs schwarzer Serie in der bayrischen Landeshauptstadt, in der noch kein Sieg gelang. Auffällig bei Bayern: Mit Eric Choupo-Moting begann erstmals seit Lewandowskis Abgang ein „echter“ Mittelstürmer. Der das 2:0 erzielte und das 3:0 vorbereitete. Sensations-Tabellenführer Union Berlin hat vier Punkte Vorsprung auf den neuen Zweiten Bayern, fünf auf Freiburg und sechs auf Oliver Glasners Eintracht Frankfurt, die sich durch den 5:1-Kantersieg gegen Leverkusen um vier Plätze verbesserte, auch Dortmund überholte. Trimmels Trainer Urs Fischer strahlte: „Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn. Was soll ich sonst dazu sagen?“

Der englische Schlager brachte an der Anfield Road ein 1:0 (0:0) des FC Liverpool gegen Manchester City. Das entscheidende Tor gelang des Ägypter Mo Salah nach 76 Minuten. Zuvor ließ Erling Haaland zwei Sitzer zur Führung des Meister aus, zählte ein Treffer von Phil Foden nach Intervention des Video Assistant Referees nicht, weil Ex-Salzburg-Torjäger Haaland Liverpools Fabinho gefoult hatte. Citys Trainer Pep Guardiola war wütend, Sieger Jürgen Klopp im Finish nach einem nicht gepfiffenen Foul an Salah auch. Referee Anthony Taylor zeigte dem tobenden Deutschen die rote Karte. Frankreichs Topspiel zwischen Meister Paris St. Germain und Vizemeister Olympique Marseille endete ebenfalls 1:0: Der Unterschied zwischen Parc de Prince und Anfield Road: In Paris fiel der einzige Treffer schon in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Durch den Brasilianer Neymar nach Assist von Kylian Mbappe.

Foto: Real Madrid.

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