Fußball

Erstes Bundesligator von Schaub – und das per Kopf!

Zum zweiten Mal gelang es Ex-Teamstürmer Guido Burgstaller nicht, mit Schalke die Chance auf die Tabellenführung in der Bundesliga zu nützen. Vor der Länderspielpause durch ein 1:1 gegen den 1.FC Köln, Sonntag durch eine 0:2 in Hoffenheim. Somit führt weiter Ex-Salzburg-Trainer Marco Rose mit Mönchengladbach vor Ex-LASK-Trainer Oliver Glasner mit Wolfsburg. Weil Schalke seine Möglichkeiten nicht nütze. Was auch an zwei Österreichern lag: Der Tiroler Alessandro Schöpf hätte bei seinem ersten Einsatz seit seiner Knieverletzung im Februar Schalke zwischen der 13. und 31.Minute dreimal in Führung bringen können, Burgstaller kam bei einem kapitalen Fehler von Hoffenheims Keeper Oliver Baumann um einen Schritt zu kurz. Der Kärntner wartet seit April auf ein Tor in der Bundesliga. Hoffenheim gelang erst nach 72 Minuten der erste gefährliche Angriff und der bedeutete gleich die Führung. Florian Grillitsch fehlte mit Knieproblemen, Stefan Posch musste eine Woche nach seinem goldenen Tor zu Österreichs 1:0 in Slowenien in der 76 Minute mit Schmerzen ausgetauscht werden.

Ein Österreicher-Tor gab es Sonntag aber doch: Louis Schaub (Bild oben) traf erstmals in der Bundesliga. Und das per Kopf. Er traf bei Kölns erstem Heimsieg seit März, seit 583 Tagen dem 3:0 (1:0) im Aufsteigerduell gegen den Letzten Paderborn nach 59 Minuten zum 2:0. Kopftore haben beim 1,77 Meter großen Schaub eigentlich Seltenheitswert. So war es auch in seiner Rapid-Zeit. Etwa gegen HJK Helsinki in der  Qualifikation zur Europa League vor fünf Jahren.  Da sorgte er damals für die schnelle 2:0-Führung, einmal per Kopf. Am Ende hieß es aber 3:3, Rapid schied aus. Sonntag folgte in Köln dem Schaub-Kopftor ein Happy-End, mit dem Köln die Abstiegsplätze verließ. Florian Kainz war wie vor fünf Jahren wieder sein Nebenspieler. Er musste vier Minuten nach dem Jubel um Schaub mit Adduktorenbeschwerden ausgetauscht werden.

„Dei Situation war schon angespannt, da wir die ersten drei Heimspiele gegen  Dortmund, Gladbach und Hertha BSC verloren“, meinte Schaub, „wir nahmen uns viel vor, das hat man gesehen.“ Die Kritiken für ihn lasen sich nach dem „Befreiungsschlag“ sehr gut: „Sorgte für das spielerische Element auf dem Platz. Eindeutig der technisch stärkste Mann!“ Mit einer Kopftor-Rarität, bei dem er am langen Eck richtig postiert war und den Ball  einnickte, als Draufgabe. Montag schien er im  Fachblatt“Kicker“ im Team der Runde auf. Geändert hat sich seit Rapid-Zeiten nicht der Jubel nach besonderen Toren, wie es sein erstes in der deutschen Bundesliga sicher ist: Erhobene Arme, Blick zum Himmel, Gedenken an den verstorbenen Vater. Passierte auch Sonntag in Köln nach der Gratulationstour der Mitspieler (siehe Bild). Als Erster war Kainz bei ihm.

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