Fußball

Erstes Szoboszlai-Tor für Leipzig nach drei Minuten! St.Pauli feiert Burgstaller, Doppel-Rauswurf von Hinteregger

Nur drei Minuten brauchte der Ex-Salzburger Dominik Szoboszlai für sein erstes Tor in seinem ersten Pflichtspiel bei  RB Leipzig. Nach 78 Minuten wechselte ihn Trainer Jesse Marsch beim 4:0 (2:0) in der ersten Pokalrunde bei Zweitligist Sandhausen für einen anderen Ex-Salzburger, Amadou Haidara (Schütze des 2:0) ein, drei Minuten später traf der Ungar zum Endstand. Nach Vorlage von Hee-Chan Hwang, mit dem er schon in Salzburg gut harmoniert hatte. Ein Beweis, dass Szoboszlai nach praktisch acht Monaten Pause wegen einer Schambeinentzündung wieder fit ist. Sportwissenschaftler Franz Leberbauer bekam in Fuschl die Verletzung in kurzer Zeit in den Griff. Sie wurde auch nicht wieder akut, als Marsch in der letzten Woche für Szoboszlai ein Drill-Training anordnete. Möglicherweise auf Anordnung von Klub-Boss Oliver Minzlaff, der auch Szoboszlai verbot, den Namen Leberbauer in den Mund zu nehmen, wenn er auf seine zurück gewonnene Fitness angesprochen wird. Marsch tauschte Konrad Laimer nach 67 Minuten für seinen Landsmann Tyler Adams ein, machte Talent Sidney Raebiger zum jüngsten Leipzig-Debütanen aller Zeiten. Mit 16 Jahren und 112 Tagen.  Für Verwunderung sorgte Marsch in einem „Sky“-Interview, als er anders als bisher meinte, er sei nicht sicher, ob Marcel Sabitzer auch nächste Saison für Leipzig spielen wird. In Sandhausen fehlte der Kapitän offiziell wegen einer Oberschenkelverletzung. Bei den Verlierern kam Ex-Rapidler Marcel Ritzmaier zwei Tage nach seiner Verpflichtung bereits zu einem Kurzeinsatz.

Der auffälligste Österreicher in der ersten Pokalrund hat auch eine Rapid-Vergangenheit: Guido Burgstaller rettete St.Pauli  mit einem Doppelpack das 3:2 (2:1) beim Drittligisten Magdeburg.  Also feierte der Hamburger Kultklub wieder einmal seine Nummer neun (Bild oben). Burgstaller ging in seiner Kärntner Heimat, genau gesagt in Velden am Wörthersee, unlängst unter die Bauherren. Ein Projekt für die Zeit nach St. Pauli. Der Vertrag des 32 jährigen läuft aber noch zwei Jahre. Mehr Tore als Burgstaller erzielte in der ersten Runde nur der Ex-Salzburger Erling Haaland beim Einstand von Ex-Salzburg-Trainer Marco Rose auf Borussia Dortmunds Trainerbank. Der Norweger traf beim 3:0 (2:0) bei Wehen Wiesbaden dreimal. Auffällig am Sonntag auch Martin Hinteregger. Aber nicht so wie er wollte: Er flog mit Eintracht Frankfurt beim 0:2 (0:0) gegen Drittligist Waldhof Mannheim sozusagen doppelt raus. Gelbe Karte nach 26 Minuten, Gelb-Rot nach 62. Oliver Glasner nach dem verpatzten Einstand auf Frankfurts Trainerbank: „Eine verdiente Niederlage, wir haben den Kopf verloren!“ Schon Sonntag war mit Aufsteiger Fürth ein Bundesligaklub ausgeschieden. Im Elferschießen beim Berliner Regeionalligaklub Babelsberg.

Österreichische Erfolgserlebnisse hatten auch Manuel Prietl und Alessandro Schöpf mit Arminia Bielefeld beim 6:3 in Bayreuth. Schöpf spielte 82 Minuten. Philipp Lienhart gewann mit Freiburg in Würzburg 1:0. Michael Gregoritsch wurde beim 4:2 von Augsburg beim Greifswalder FC nach einer Stunde eingewechselt. Der Steirer ist wieder der einzige Österreicher  bei Augsburg, da der von Fortuna Düsseldorf zurückgekehrte Innenverteidiger Kevin Danso lieber nach Frankreich zu Lens wechselte, als bei Trainer Markus Weinzierl nicht gesetzt zu sein. Als Dansos Nachfolger ist der Tiroler Marco Friedl im Gespräch, der mit Werder Bremen an Drittligist Osnabrück scheiterte. Romano Schmid spielte beim 0:2 72 Minuten. Bei Osnabrück jubelten zwei Österreicher: Lukas Gugganig und Linksverteidiger Manuel Haas (zuvor Ried, St. Pölten, Kapfenberg).  In der zweien Runde auch Michael Sollbauer mit Dynamo Dresden (2:1 gegen Paderborn). Teamkapitän Julian Baumgartlinger spielt bei Leverkusens 3:0 gegen Lok Leipzig ab der 88. Minute. Christopher Trimmel spielte beim 1:0 von Union Berlin in München gegen Türkgücü durch, Louis Schaub und Kevin Stöger leistete ihren Beitrag zum Aufstieg von Köln und Mainz im Elfmeterschießen: Der nach 96 Minuten eingewechselte Schaub verwertete seinen beim 4:2 nach einem 1:1, bei dem Florian Kainz nach 68 Minuten ausgetauscht wurde, Dejan Ljubicic nicht zum Zug kam, Joker Stöger seinen beim Mainzer 8:7 in Elversberg nach einem 2:2.

Rausfliegen trotz Sieg dürfte Xaver Schlager nachträglich mit Wolfsburg: Zwar gelang im Nachspiel ein 3:1 bei Preußen Münster nach Verlängerung. Aber dem Nachfolger von Glasner als Trainer, Mark van Bommel, unterlief ein Wechselfehler: Er tauschte sechsmal  statt der erlaubten fünfmal aus. Schlager gehörte nicht zu den sechs, die der Holländer vom Rasen holte. Wolfsberg dürfte nun nachträglich disqualifiziert werden.

Foto: FC St.Pauli.

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