Fußball

Extrem Gas gegeben: Stefan Lainer als Bayern-Schreck!

Wer den Mut hatte, bei Tipp 3 auf einen Sieg des 14. Borussia Mönchengladbach zum deutschen Rückrundenstart bei Tabellenführer Bayern München zu wetten, der bekam bei einem Einsatz von 100 Euro 670. Denn Mönchengladbach gewann im Schneetreiben 2:1 (2:1), blieb damit diese Saison gegen den Meister ungeschlagen, feierte im dritten Duell den zweiten Sieg. „Unverdient war es nicht“, stellte Adi Hütter, als Mönchengladbach-Trainer gegen Bayern ohne Niederlage, im neunten Duell gegen Julian Nagelsmann zum fünften Mal Sieger. Zum Bayern-Schreck absolvierte aber ein anderer Österreicher: Stefan „Stevie“ Lainer, der innerhalb von 4:28 Minuten die Aktion zum Ausgleich einleitete und per Kopf das 2:1 nach einem Eckball erzielte (Bild oben), damit für Mönchengladbachs ersten Sieg seit fünf Runden, seit 20. November,  sorgte. Für Bayern setzte es die erste Niederlage seit neun Spielen.

Die Überraschung bei Bayerns Notaufstellung nach 13 Ausfällen: Nagelsmann nominierte doch eine Viererabwehr mit Marcel Sabitzer als Linksverteidiger. Eine Position, auf der er zuvor nie spielte. Hütter entschied sich für ein 3-4-3 mit drei Innenverteidiger und Lainer an der rechten Außenbahn. Daher gab außen ein Österreicher-Duell, bei dem man doch sah, dass Lainer diese Rolle gewohnt ist, Sabitzer hingegen nicht. Bayern, mit dem 19 jährigen Malik Tilmann von Beginn an im offensiven Mittelfeld, fand besser spielte, führte nach 18 Minuten durch das 20. Saisontor von Robert Lewandowski. Aber dann kam die starke Lainer-Zeit. Bei einer Flanke von ihm produzierte Joshua Kimmich einen Querschläger, den Florian Neuhaus zum Ausgleich nützte. Und dann sein Siegestor, sein erster Treffer in dieser Saison und nach seinem Knöchelbruch.

Der türkische Teamchef Stefan Kuntz, Co-Kommentator bei SAT 1, sang Lobeshymnen auf Lainer: „Er hat extrem Gas gegeben“. Der Salzburger lief, bis sein Tank wirklich leer war. Nach 79 Minuten tauschte ihn Hütter aus. Glück brauchten die Gladbacher auch: Die ersten zwei Bälle auf das Bayern-Tor bedeuteten die zwei Treffer, Lewandowski traf bei 1:1 und 1:2 zweimal Aluminium: „Unverdient war es trotzdem nicht! Super, wie wir uns zurückgekämpft und das Spiel gedreht haben, damit die Negativserie stoppten!“ Nagelsmann, der im Finish den 17 jährigen Lucas Capado, den Neffen von Sportchef Hasan Salihamidzic,  und Youngster Paul Wanner, mit 16 Jahren und 15 Tagen der zweitjüngste Spieler in der Bundesligageschichte einsetzte,  sah es anders. Und gab zu denken: „Man muss auch bedenken, dass Kimmich und Sabitzer im Herbst  lange pausieren mussten.“

Foto: Borussia Mönchengladbach.

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