Fußball

Foda braucht gegen Lewandowski eine neue Nummer eins

Dienstag bittet der ÖFB ins Wiener Votivpark-Kino. Zur Premier seines neuen Imagefilms rund umdie Bekantgabe des Teamkaders von Franco Foda für die EM-Qualifikationsspiele gegen Lettland am 6. September in Salzburg und gegen Polen mit seinem Wetlklassestürmer Robert Lewandowski  drei Tage später in Warschau. Wenn nicht alles täuscht, dann braucht Foda eine neue Nummer eins im Tor. Weil Heinz Lindneer, der bisher alle vier Qualifikationsspiele bestritt, ohne sich dabei etwas Gravierendes zu Schulden kommen zu lassen, nach dem Abstieg mit Grasshoppers Zürich noch keinen neuen Klub gefunden hat. Trotz kostenloser Freigabe. Die Hoffnung auf den FC Basel erfülle sich nicht, weil der Wechsel von Basels Tormann Jonas Omlin nach Augsburg nicht zu Stande kam. Valladoid in Spanien galt auch als Interessent, entscheid sich aber für den 20jährigen und 1,91 Meter großen Ukrainer Andrij Lunin, eine Leihgabe von Real Madrid. Bleibt noch die vage Hoffnung, der vierte Ex-Austrianer nach Nenad Bjelica, Emir Dilaver und Marin Leovac bei Kroatiens Meister Dinamo Zagreb zu werden. Die stehen nach dem 2:0 gegen Roseborg Trondheim knapp vor der Gruppenphase in der Champions League

Vage deshalb, weil man sich nur schwer vorstellen kann, dass Dinamo seine unumstrittene Nummer eins im Tor, Dominik Lirakovic, zu viel Geld machen will, wie in Dinamo-Kreisen kolportiert wird.  Denn der 24jährigen steht bei den Fans ganz hoch im Kurs, hat fast Kultstatus. Es soll zwei Interessenten aus Frankreich (Lille, Rennes) und einen aus Portugal, den FC Porto, geben. Falls ein Transfer zu Stande kommt, hat Lindneer in Zagreb mit Bjelica einen Fürsprecher. Der Trainer hat ihn aus seiner kurzen Austria-Ära noch in guter Erinnerung.

Lindner hat  zwar daheim in Linz teilweise mit Pepi Schicklgruber, der bis zum Engagement von Robert Almer Tormmanntrainer des Nationalteams war, trainiert und fit gehalten. Doch bei aller Erfahrung, unter anderem durch 28 Lädnerspiele, die der 29jährige hat, kann das beste Training nicht Spielpraxis ersetzen. Vier Tage nach dem Ende der Transferzeit ist bereits das Lettland-Spiel. Bleibt also  rpaktisch keine Zeit. Daher drängt sich eine andere Lösung auf. Für die es drei Kandidaten gibt.

Da wäre einmal der 28jährige Cican Stankovic, der bei seinem Teamdebüt  gleich einer der Lokalmatadore in Salzburg wäre. Dann Rapids Richard Strebinger, so wie Stankovic zuletzt mit Lindner im Kader. Und wohl als eine neue Überlegung Alexander Schlager. Der 23jährige gebürtige Salzburger machte schon letzte Saison einen großen Schritt nach vorne, spielte danach in der U21 eine starke Europameisterschaft, überzeugt beim LASK in den bisherigen drei  Qualifikationsspielen zur Champions League. Das sind Argumente für ihn.

Foto: © FC RB Salzburg Media (GEPA).

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