Eishockey

Grabner gegen Montreal: Jeder kann jeden schlagen!

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Mittwoch bekommt  Österreichs Team beim WM-Countdown in Innsbruck Verstärkung. Durch die Malmö-Legionäre  Konstantin Komarek und Lukas Haudum, Meistergoalie David Kickert von den Vienna Capitals sowie David Madlener, Martin Schumnig, Steven Strong,  Christoph Duller, Thomas Hundertpfund, Manuel Ganahl und Marco Brucker vom geschlagenen Finalisten KAC. Zwei Torhüter, drei Verteidiger und sechs Verteidiger mehr für Teamchef Roger Bader. Aus Klagenfurt hört man, dass der Nachfolger für Trainer Mike Pellegrims Rob Daum, dessen Vertrag in Linz nicht verlängert wurde,  heißen könnte. Das würde zur Linie von Sportchef Dieter Kalt, mehr auf den Nachwuchs und Österreicher zu setzen, aber nicht so richtig passen.

Ebenfalls Mittwoch beginnt in der stärksten Eishockeyliga der Welt, der NHL, das Play-Off. Mit einem Österreicher: Michael Grabner  beginnt mit den New York Rangers zweimal im Centre Bell bei den Montreal Canadiens: „Im Playoff ist alles möglich, kann jeder jeden schlagen“, behauptet der Kärntner. Das gilt auch für die anderen Paarungen im Osten (Ottawa-Boston, Washington-Toronto und Titelverteidiger Pittsburgh-Columbus) und Westen (Minnesota – St. Louis, Edmonton-Jose, Chicago-Nashville, Anaheim-Calgary). Vor drei Jahren  konnten die Rangers  Montreal im Semifinale ausschalten. Da war Grabner noch bei den New York Islanders, spielte aber auch ein Österreicher mit. Allerdings bei Montreal: Thomas Vanek, der nach dem Scheitern mit den Florida Panthers  schon Urlaub hat, über seine Zukunft verhandelt. Die 48 Scorerpuntke aus 68 Spielen durch 17 Tore und 31 Assists können sich aber  sehen lassen.  Sind acht mehr als  Grabner  mit 27 Toren und 13 Assists in acht Spielen mehr. Grabner  trifft nicht mehr so beständig wie am Anfang der Saison, ist aber zweitbester Schütze der Rangers. Nur Chris Kreider traf einmal öfter. Grabners Schnelligkeit wird sichr  eine gefährliche Waffe der Rangers sein. Sein Freund Michel Raffl konnte wegen einer Knieverletzung in den letzte Wochen den Philadelphia Flyers nicht mehr helfen. Auch die fehlen im  Play-off.

So wie letzte Saison die Canadiens. Das drohte auch heuer noch im Februar, bis  General Manager Marc Bergevin  Head Coach Michel Therrien durch den eine Woche zuvor in Boston entlassenen Claude Julien ersetzte. Er brachte die Canadiens wieder in Fahrt, Center Max Pacioretty ist mit 35 Toren der beste Scorer, der russische Tausendsassa Alexander Radulov kam auf 36 Assists. Die entscheide Position ist aber die des Goalies: Als  Superstar Corey Price  letzte Saison monatelang ausfiel, verpasste  Montreal das Play-off. Jetzt ist aber Kanadas Olympiasieger top in Form.  Wird für Grabner nicht leicht, ihn zu bezwingen: „Stimmt schon, aber wir können uns auch auf einen Supertormann veerlassen“.

Auf den 35jährigen Schweden Henrik Lundqvist in seinem 12. Jahr bei den Rangers. Mitte Februar feierte  er seinen 400. Sieg in der NHL. Schafften vor ihm nur elf Torhüter, er als dritter mit einem einzigen Klub. Und als erster, der in Europa geboren wurde. Für Grabner eine Ehre, mit ihm zu spielen. Letzte Saison scheiterten die Rangers in der ersten Play-off-Runde am späteren Stanley-Cup-Gewinenr Pittsburgh: „Heuer wollen wir es besser machen“. Der letzte Stanley-Cup-Triumph der Ranegrs liegt schon 23 Jahre zurück. 1994 gab´s wenige Tage vor der Eröffnung der  Fußball-WM in den Staaten die letzte Siegesparade auf der New Yorker Fifth Avenue. Wenn das heuer wieder  gelingt, dürfte Grabner als erster Österreicher irgendwann im Sommer in seiner Kärntner Heimat den Stanley Cup präsentieren. Ein rot-weiß-rotes Wunschkonzert in Sachen Eishockey am Big Apple.

 

Foto: peterlinden.live.

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