Fußball

Grünwalds Schulter bestand bei 0:3 den Fitnesstest

Einen Tag nach Rapid verlor auch die Austria im Trainingslager Belek mit drei Toren Differenz. Das 0:3 (0:1) gegen den serbischen Meister Roter Stern Belgrad, den Bezwinger von Red Bull Salzburg in der Qualifikation zur Champions League, schmerzte Violett zwei Tage vor dem Rückflug nach Wien wahrscheinlich nicht so sehr wie Rapid das 2:5 gegen den dänischen Siebenten Odense. Vor allem aus einem Grund: Die Schulter von Kapitän Alex Grünwald bestand in den letzten 28 Minuten, in denen er spielte,den Fitnesstest: „Alles in Ordnung, ich bin sogar zweimal drauf gefallen“, konstatierte Grünwald. Jetzt hat er noch zwei Wochen Zeit bis zum Cupspiel in Graz gegen den GAK, um voll in Saft zu kommen.

Nicht nur Teamchef Franco Foda sah bei dem Match im Sportzentrum des Hotels Regnum, in dem Roter Stern und Rapid logieren, interessiert zu. Auch Roman Mählich, Markus Schopp und Didi Kühbauer, die Trainer von Sturm Graz, Hartberg und Rapid. Schopp hat Hartbergs neuen Mittelstürmer, den 20jährigen Montenegriner Meris Skenerovic, im Trainingslager dabei. Er ist wie der neue LASK-Stürmer aus Brasilien, Klauss, eine Leihgabe von Hoffenheim. Die drei „Spione“ sahen bei Austrias 4-4-2 wenig Neues. In der Abwehr sieht alles nach Klein, im Zentrum Michael Madl und Igor sowie den Chilenen Carlos Cuevas als Linksverteidiger aus. Im Mittelfeld nach Max Sax, den Australier James Jeggo, Matic und Grünwald, der Mittwoch nach 62 Minuten Dominik Prokop ablöste. Zumal Thomas Ebner, der sowohl als linker Verteidiger als auch im defensiven Mittelfeld ein Thema wäre, mit Leistenproblemen außer Gefecht ist. Die Offensivprobleme  wurden über den Winter nicht kleiner. Die Besetzung mit Ewandro und Bright Edomwonyi kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.  Aber Christoph Monschein wird bis Saisonstart nicht fit und den Israeli Alon Turgeman plagen wieder einmal muskuläre Probleme.

Austria kassierte alle drei Tore aus Standardsituationen. Das 0:1 aus einem Elfer nach einem unglücklichen Hands von Florian Klein, das zweite und dritte nach einem Freistoß. Das konnte Trainer Thomas Letsch nicht gefallen. Dass die Austria praktisch chancenlos war, irritierte ihn weniger: „Genau solche aggressiven und körperlich starke Gegner wollen wir in der Vorbereitung haben. Die Leistung zum aktuellen Zeitpunkt der Vorbereitung, kurz vor Ende des Trainingslagers, war schon in Ordnung, wir konnten wieder Aufschlüsse gewinnen“. Na dann …

 

Foto: © FOTObyHOFER/CHRISTIAN HOFER .

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