Fußball

Hoffenheim wartet noch immer auf Rose

Vorbereitungsstart bei Meister Red Bull Salzburg Montag Nachmittag im Trainingszentrum Taxham: Der an RB Leipzig verkaufte, aber frühestens im März einsatzfähige Amadou Haidara, der an Arminia Bielefeld abgegebene Reinhold Yabo sowie Romano Schmid, für den sein neuer Arbeitgeber Werder Bremen weiter einen Verein in Hollands Eredivisie  sucht, bei dem er Spielpraxis bekommt, sind nicht mehr dabei. Neu hingegen die norwegische Stürmer Hoffnung Erling Haaland sowie der nach einem Kreuzbandriss wieder voll belastbare Verteidiger Patrick Farkas. Takumi Minamino ist noch mit Japan beim Asien-Cup, erreichte in den Emiraten durch Siege über Usbekistan und den Oman das Achtelfinale, wird also noch einige Zeit auf sich warten lassen. Ansonst haben sich alle  Aufregungen wieder etwas beruhigt. Auch die um Ankündigung von Munas Dabbur in einem israelischen  Internetdienst, in zwei Wochen Salzburg zu verlassen. Sportchef Christoph Freund stellte klar, dass dies nicht so passieren wird. Der Vertrag des Torjägers lauft bis 2021. Auch um Trainer Marco Rose gibt s nichts Neues.

Hoffenheim wirbt ja ziemlich heftig Rose, soll ihm einen Dreijahresvertrag vorgelegt haben. Was aber in der Chefetage des Siebenten der deutschen Bundesliga verwundert, angefangen von Mäzen Dietmar Hopp über Präsident Peter Hofmann bis zu Alexander Rosen, dem Direktor für Profifußball, etwas verwundert, ist die Tatsache, dass es keine Zusage des 42jährigen Leipzigers gab. Darum ging  der Plan, zu Jahresbeginn den Nachfolger für Julian Nagelsmann zu präsentieren, der im Juni zu RB Leipzig wechselt, nicht auf. Man ist bei Hoffenheim zwar weiter überzeugt, sehr gute Chancen zu haben, aber da kann man sich auch täuschen. Abgesehen davon, dass Rose einen Vertrag in Salzburg bis 2020 hat, ist ja die Chance, nächste Saison mit seinem derzeitigen Verein in der Champions League zu spielen, realistischer als die mit Hoffenheim. Österreichs Meister wird im Sommer nicht in die Qualifikation müssen, Hoffenheim braucht Platz vier in der Bundesliga.

Die Spekulationen um Roses Zukunft  werden Salzburg im Frühjahr ebenso begleiten wie die um Stefan Lainer,  Diadie Samassekou, Xaver Schlager, Hannes Wolf oder Dabbur. Keiner der  fünf Verträge läuft nach dieser Saison aus. Andererseits steht noch die Rückkehr des in die zweite deutsche Liga an den Hamburger SV verliehenen Hee-Chan-Hwang im Raum. Denn die Hamburger haben auf den südkoreanischen Stürmer auch im Falle des Aufstiegs keine Option. Also genug Gesprächsstoff. Rose wird weiter nur zu sportlichen Themen Stellung beziehen, um das vorzuleben, was er von seiner Mannschaft einfordert: Von der ersten Minute an voll bereit zu sein. Denn für Salzburg beginnt es  im Februar mit zwei k.o.-Bewerben, mit der Europa League gegen den FC Brügge und den österreichischen Uniqa-Cup in Wr.Neustadt. Dann folgt der Schlager in Hütteldorf gegen Rapid. Für Grün-Weiß die letzte Chance, vielleicht doch noch unter die ersten sechs zu kommen.

Foto: FC RedBull Salzburg Media.

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