Mit dem 3:1 (1:1) beim 1. FC Köln sorgte Bayern München mit Konrad Laimer für die erfolgreichste Hinrunde in der Geschichte der deutschen Bundesliga 15 Siege, zwei Unentschieden, eine Niederlage, elf Punkte Vorsprung, Tordifferenz + 53. Dabei schien es, als sollte Bayern erstmals zur Pause in Rückstand liegen. Das verhinderte Serge Gnabry mit einem Zaubertor. Die Tore zum Sieg fielen erst im Finish durch einen Kopfball des Südkoreaners Minjae Kim nach einem Eckball und durch den eingewechselten Jungstar Lennart Karl. Samstag gastiert Bayern zum Spitzenspiel beim Dritten RB Leipzig, der mit dem Österreicher-Trio Nicolas Seiwald, Xaver Schlager und Christoph Baumgartner Freiburg 2:0 (0:0) bezwang. Der zweite Treffer fiel nach einem Mittelding zwischen Kopf- und Schulterball von Baumgartner, der einmal nur die Stange traf. Leipzig brennt auf Revanche für das 0:6-Startdebakel in München.
Ein Ausrufezeichen gab es von Hoffenheim im ersten Spie des Jahres mit dem 5:1 (4:0) gegen Mönchengladbach, dem höchsten Sieg dieser Saison. Momentan läuft es für Sportchef Andreas Schicker und Christian Ilzer ähnlich gut wie zu Erfolgszeiten bei Sturm Graz. Nur eine Niederlage in den letzten zehn Runden (beim Zweiten Borussia Dortmund.) Letzte Saison war Hoffenheim noch mitten im Abstiegskapf, diese ist die beste von Hoffenheim seit den Trainerzeiten von Julian Nagelsmann, der 2017/18 Hoffenheim in die Champions League brachte. Derzeit ist Hoffenheim als Vierter ein heißer Kandidat als Fünfter auf einen Europacupplatz. Von der 22. Minute bis zur Pause fielen vier Tore, die ersten zwei innerhalb von 136 Sekunden. Herausragend beim fünfte Heimsieg hintereinander war der 34 jährige kroatische Teamstürmer Andrej Kramaric mt einem Dreierpack, zu zwei Treffern kam die Vorarbeit von Ex-Austrianer Fisnik Asllani. Samstag empfängt Hoffenheim Leverkusen. Der Vertrag von Kramaric, der seit zehn Jahren für Hoffenheim spiet, läuft am Saisonende aus: „Unser Ziel muss die Champions League sein“, behauptete Kramaric, „wir haben das Potenzial!“ Alexander Prass kam in einer offensiven Mittelfeldrolle von Beginn an zum Einsatz, hätte nach der Pause fast das 5:0 erzielt. Samstag empfängt Hoffenheim Leverkusen.
Ein österreichischer Sieger war Mittwoch auch Patrick Wimmer. Das entscheidende Tor zum 2:1 (1:0) für Wolfsberg gegen St. Paul fiel erst in der 88.Minute, Wimmer wurde 15 Minuten davor gegen den Ex-Salzburger Adam Daghim ausgewechselt, der den Siegestreffer vorbereitete.
Foto: TSG Hoffenheim.