Fußball

Im bewährten Burgenland und auf deutschen Spuren in Seefeld

Vor Weihnachten standen mit Wales, der Türkei, England und Tschechien bereits die vier Testgegner Österreichs vor der Europameisterschaft fest. Montag Abend fiel die Entscheidung, wo sich Teamchef Franco Foda mit seinen Teamspielern auf die drei Gruppenspiele vorbereitet, wo das sogenannte Base Camp während des Turnieres aufgeschlagen wird. Die Wahl fiel auf eine österreichische Lösung, auf eine Mischung von pannonischem Reizklima im Burgenland und Tiroler Bergluft in Seefeld: Das Trainingslager ab 24. Mai bis zum England-Test am 2. Juni steigt im bewährten Avita-Resort von Bad Tatzmannsdorf. Danach bleibt der EM-Kader bis einen Tag vor dem Match gegen Tschechien in Prag am 7. Juni in Wien, bezieht am 9. Juni das Base-Camp am Seefelder Plateau im Hotel Nidum. Damit wandelt  Foda auf den Spuren von Deutschlands Teamchef Jogi Löw, seinem ehemaligen Trainer beim VfB Stuttgart: Weil das deutsche Team im gleichen Hotel Ende Mai sein Trainingslager bezieht. Somit entstanden auch gewisse Synergien, konnte Österreich das deutsche „Programm“ übernehmen.

Für Foda am wichtigsten und entscheidend waren die Nähe zu Trainingsplätzen und Flughafen. Aus dem Avita-Resort können die Spieler zum Training zu Fuß gehen, brauchen dazu zwei Minuten. Ein Rasenplatz ist nur für die Nationalmannschaft reserviert, wird bis zum Mai Mai nicht benutzt, sondern von den Greenkeepern des Resorts gepflegt. Foda schätzte schon zu seinen Sturm Graz-Zeiten das perfekte Service von Hoteldirektor Peter Prisching (Bild oben) und seinem Team. Im Avita bereitete sich auch das Team auch auf das Spiel, in dem das EM-Ticket fixiert wurde, das 2:1 gegen Nordmazedonien, vor. Vom Hotel Nidum am Seefelder Plateau sind es nur fünf Autominuten zu den zwei Rasenplätzen im Seefelder Olympiazentrum unterhalb der Sprungschanze, für spezielle Trainings stünde auch das Innsbrucker Tivoli zur Verfügung.  Auch perfekte Bedingungen, um die Köpfe freizubekommen und die Akkus voll aufzuladen, wie Foda meinte. Der Innsbrucker Flughafen ist nur 30 Kilometer entfernt. Die Flugzeit nach Bukarest, wo Österreich zwei Speile bestreitet, beträgt um die zwei Stunden. Nach Amsterdam zum Duell gegen Holland etwas weniger, nämlich 105 Minuten.

Die Landeshauptleute des langjährigen Teamsponsors Burgenland und von Tirol, Hans Peter Doskozil und Günther Platter, waren in die Verhandlungen involviert, den Aufenthalt in Seefeld vermittelte die im salzburgerischen  Leogang ansässige  SLFC-Agentur von Hannes Empl, die zuvor auch schon Trainingslager von RB Leipzig und Manchester City in Seefeld organisierte. Die Devise, mit der das Hotel Nidum wirbt, heißt luxuriös, frisch, anders, ohne Krawatte, ohne Sorgen. Das ist Casual Luxury, das ist unsere Philosophie. Klingt gut. Hotels im Hotel Nidum sind ab 145 Euro pro Nacht zu haben, im Avita kostet ein Wellneszimmer um Balkon sogar 16 weniger. Für Foda wird sicher wie zuvor auch für die kroatischen Teamchefs Slaven Bilic und Niko Kovac, als die Kroaten dort während der Euro 2008 wohnten, sich auf die Euro 2012 und WM 2014 vorbereiteten oder für Fabio Capello, als er Russlands Teamchef war und dort mit seinem Team vor dem 0:1 in der  EM-Qualifikation 2016 gegen Österreich in Wien logierte, das Penthouse reserviert sein.  Kann man nur hoffen, dass Österreichs Team so gut spielen wird wie es vor und während der Europameisterschaft wohnt.

Foto: Avita.

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