Fußball

In der Besetzung kann bei Austria nicht viel weiter gehen

Statt erstmals zwei Spiele hintereinander zu gewinnen, trat die Austria auf der Stelle. Nur 2:2 (1:0) in St. Pölten, damit wuchs der Rückstand auf den Sechsten Hartberg von einem auf drei Punkte. Denn die Steirer gewannen das Duell der Präsidentinnen in Innsbruck. Brigitte Annerl konnte anders als Diana Langes jubeln, da ihre Mannschaft beim Aufsteiger WSG Swarovski Tirol 1:0 (0:0) gewann. Austrias Sportvorstand Peter Stöger schien schon vor dem Anpfiff in St.Pölten zu fühlen, was auf dem Rasen folgte: „Wir sind noch weit von dem entfernt, was wir in Zukunft sehen wollen!“  Der Wahrheitsbeweis  folgte. Den hätte sich Stöger sicher gerne erspart.

Der Sieg gegen Sturm vor der Länderspielpause hat nichts geändert. Konnte er auch nicht. Denn mit dieser personellen Besetzung kann bei Austria  wenig weiter gehen. Auch wenn Michael Madl im Abwehrzentrum ein Comeback feierte, wodurch Kapitän Alexander Grünwald für seinen angestammten Posten im Mittelfeld frei wurde. Christoph Monschein, der Schütze vom Dienst, beschrieb vor den Sky-Kameras seien Gemütslage  nach dem Unentschieden ehrlich und offen: „Ich fühle mich einfach nur scheiße!“ Das konnte man durchaus nachvollziehen. Er sorgte nach Assist von Alen Turgeman, der dabei abseits stand, für die schnelle Führung. Daraus machte Violett ebenfalls zu wenig wie in der zweiten Hälfte aus dem 2:1 durch Alon Turgeman, das St. Pöltens Innenverteidiger Luan und Luca Meisl möglich machten. Sondern ließ zweimal den Ausgleich zu. Zunächst verlor Tarkan Serbest den Nordkoreaner Kwang Pyong Jak aus den Augen, der zu seinem ersten Saisontreffer kam. Dann gab James Jeggo durch eine ungeschickte Attacke an Daniel Luxbacher Referee Robert Schörgenhofer die Möglichkeit, nach 87 Minuten auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Das nützte  Rene Gartler einen Tag vor seinem 34.Geburtstag zum zweiten Ausgleich. Austrias Trainer Christian Ilzer kritisierte zwar den Elfmeterpfiff als falsch, gab aber zu: „Wir sind an allem selbst schuld.“

Austria ließ zwei Punkte liegen, die noch weh tun könnten. Es ist zwar beachtlich, dass mit Tormann Ivan Lucic, Madl, Serbest, Alexander Borkovic, Grünwald und Dominik Fitz sechs Eigenbauspielerin der Startelf standen. Aber dafür gibt´s keine Punkte, die Austria dringend braucht. Personelles Nachrüsten im Jänner? Da konnte Stöger nichts verbindliches sagen: „Wir arbeiten daran, einen Spielraum zu bekommen. Sollte das gelingen, haben wir Vorstellungen, wie wir die Mannschaft in Zukunft ausrichten.“ Sicher anders als in der Vergangenheit.

Foto: FK Austria.

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