Eishockey

Kaum zu glauben: Im April und Mai 13 Spiele von Österreichs Eishockeyteam

Seit Dienstag steht das Semifinale im Play-off der ICE Hockey-League fest: Red Bull Salzburg drehte nach einem 0:2 gegen Dornbirn die Serie gegen die Vorarlberger, das 3:0 war der vierte Sieg hintereinander. Das besondere an der Serie: Wer hätte je gedacht, dass Salzburg mit mehr Legionären spielen wird als Dornbirn? Es passierte wirklich. Aber dennoch zeigte auch ein Österreicher auf: Die Nummer 89, Florian Beltram, der Dienstag den Doppelpack zum 2:0 derzielte, in den letzten drei Spielen immer traf, von Head Coach Matt Mc Ilvane viel Eiszeit bekam.  24 Jahre alt ist der  gebürtige Niederösterreicher inzwischen, der vor fünf Jahren seinen letzten Titel mit Salzburg gewann, 2016 auch bei der U 20-WM in Wien herausgeragt hatte,  Im Semifinale steht Salzburg zum achten Mal hintereinander, der KAC  ist die  Hürde am Weg ins Finale.  Fer Favorit aus Bozen, HCB Südtirol Alperia, trifft ab Sonntag auf die Vienna Capitals. Die von den bisherigen sechs Duellen gegen die „Doppelstaatsbürger-Auswahl“ je drei gewannen und verloren. Wird´s auch im Play-off ähnlich ausgeglichen sein?

Während des Play-off wird Österreichs Nationalteam nach mehr als einjähriger Pause auf das Eis zurückkehren. Wird im Hinblick auf die Qualifikation für Olympia im August auch höchste Zeit. Kaum zu glauben, aber im April und Mai soll es nach aktuellem Stand 13 Spiele geben. Es beginnt am 12. April mit einem Trainingslager in Wien und zwei Spielen in Budapest gegen Ungarn und Weißrussland. Dann folgen noch je zwei Spiele gegen Tschechien, die Slowakei und Italien sowie Mitte Mai in Laibach das „Ersatzturnier“ für die abgesagte WM gegen Slowenien, Polen, Südkorea, Rumänien und Frankreich. Bei den ersten zwei Spielen in Budapest plant Teamchef Roger Bader die jungen Torhüter zu bringen. Den 21 jährigen Alexander Schmidt von Villach, der dafür sorgte, dass die Kärntner noch ins Play-off kamen und dort auch bei den Derbys gegen den KAC eine sehr gute Figur machte, sowie den 22 jährigen Felix Nussbacher von den Grazer 99 ers. Am Beispiel Schmidt sieht man, wie ernst es manche Klubs mit der Förderung und Vertrauen in den eigenen Nachwuchs nehmen: Für nächste Saison wurde Schmidt, der alle drei von Villach geholten Tormann-Legionäre in den Schatten stellte, bereits Italiens Teamkeeper Andreas Bernard vor die Nase gesetzt.

Apropos Tormann: David Kickert kam bisher in der DEL bei Augsburg nur zu einem Einsatz. Zwischen dem bei den Vienna Capitals im Play-off wieder zu großer Form aufgelaufenen Bernhard Starkbaum und Bader gab es Montag eine längere Aussprache. Mit dem Resultat, dass der 35 jährige weiter dem Nationalteam zur Verfügung steht, Die zweite große Aktie der Capitals auf einen Platz im Team ist Stürmer Ali Wukowits. Nachdenken tut Bader auch über zwei 20 jährige, Verteidiger Lukas Piff  und Stürmer Patrick Antal. Derzeit ist der  Teamchef in der Schweiz unterwegs, um mit Österreichs Legionären abzuklären, wann sie zur Verfügung stehen könnten.  Da geht es unter anderem um das Biel-Trio mit  Stefan Ulmer, Konstantin Komarek und Fabio Hofer, um Dominic Zwerger  von Ambri Piotta und der von den New Jersey Devils in der sechsten Runde gedraftete Benjamin Baumgartner, der nach der Saison von Davos zu Lausanne wechselt und deshalb in Davos nicht mehr forciert wird.

Foto: ICE Hockey League.

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