Fußball

Keita bringt Salzburg nochmals neun Millionen

Naby Keita, der  Ex-Salzburger Mittelfeldstar in Diensten von RB Leipzig, sorgt auch durch seine schrillen Outfits, meist in Rot, für Aufsehen. Knallrot ist auch der neue Mercedes G-Klasse AMG mit 570 PS zum Preis von 145.000 Euro, mit dem er sich selbst knapp vor Weihnachten beschenkte, seinen Fuhrpark auf vier Edelschlitten erweitert hat. Der Legionär aus Guinea hat noch zwei Mercedes und einen Porsche Panamera. Der Schönheitsfehler: Nach einer Anzeige wegen Fahren ohne gültigen Führerschein, über die im März vor Gericht verhandelt wird, darf Keita derzeit nicht selbst ans Steuer. Er ließ sich von Freunden in der Leipziger Gegend herumchauffieren.

Schon vor Beginn des neuen Jahres steht fest, dass Keita auch 2018, also zwei Jahre nach seinem Wechsel zu Leipzig, Österreichs Meister Red Bull Salzburg noch einmal viele Millionen in die Kassen spülen wird. Da der Wechsel des 22jährigen im Juli zum FC Liverpool schon ausgehandelt ist. Wie viel Keita bringt, hängt von der sportlichen Entwicklung von Ralph Hasenhüttls Mannschaft ab. Erreicht Leipzig keinen internationalen Tabellenplatz, sind es 65 Millionen. Wird es die Europa League, was der fünfte Platz nach der Hinrunde bedeuten würde, fließen 70 Millionen. Schafft Leipzig wie vergangene Saison den Einzug in die Champions League wie letzte Saison, sind es 75 Millionen.

Keita und seine Berater haben an der Ablöse keinen Anteil. Dafür aber  Red Bull Salzburg als eine Weiterverkaufprämie. 15 Prozent von dem, was Leipzig mehr einnimmt als die 15 Millionen, die 2016 für ihn gezahlt wurden, gehen nach Salzburg. Bei 75 Millionen Ablöse, die Liverpool bezahlt, wären das neun Millionen, bei 65 noch immer 7,5. Sensationell, wie viel man für einen Star bekommen kann, der gar nicht mehr beim Klub spielt. Nur zum Vergleich: Rapids Rekordverkauf, Maximilian Wöber, brachte letzten August vorerst 7,5 Millionen Euro von Ajax Amsterdam. Auch Rapid wäre am Weiterverkauf des 19jährigen Innenverteidigers beteiligt. Aber so hoch wie bei Keita wird das Gesamtpaket nicht. Das macht im „schlechtesten Fall“ 22,5 Millionen Euro aus, im besten 24. Das sind für österreichische Verhältnisse Ausnahmetransfers.

14 der Keita-Millionen haben Leipzigs Geschäftsführer Oliver Minzlaff und Sportchef Ralf Rangnick  für Vertragsverlängerungen   „reserviert“. Mit Torjäger Timo Werner und dem steirischen Mentalitätsmonster Marcel Sabitzer. 52 sind vorgesehen für Neuverpflichtungen und die Tilgung der Darlehen von Red Bull-Boss Didi Mateschitz.

Foto: Instagram .

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