Fußball

Kühbauer fehlt noch der „eine oder andere Spieler“

Die Erinnerung an die schönen Tore von Koya Kitagawa und Taxiachis Fountas zum 2:0 gegen NK Maribor verdrängten bei Rapids Trainer Didi Kühbauer den Ärger über den türkischen Referee, der solche Ausmaße erreichte,, dass er die rote Karte bekam. Er zog Dienstag Abend zum Abschluss des  Trainingslagers in Belek vor der Rückkehr in die Wiener Kälte für Rapid-TV ein positives Fazit, sah in den vier internationalen  Tests einen Schritt nach vorne, sowohl was die Ballkontrolle als auch das schnelle Umschalten betrifft: „Wir spielten immerhin gegen den slowenischen Meister, gegen den Zweiten von Bulgarien und den Dritten von Serbien. Gegen Odense verloren wir vor einem Jahr 2:5, diesmal schafften wir ein 0:0“. Bei allem Bekenntnis zur jungen Welle, stellte Kühbauer aber doch fest: „Sie müssen alle erst in ihre Rollen hineinwachsen. Die arrivierten Routiniers müssen weiter die Mannschaft tragen.“ Da meinte er in erster Linie Kapitän Stefan Schwab und Christopher Dibon: „Aber der eine oder andere Spieler fehlt uns schon noch.“  Ein Satz, der doch aufhorchen ließ und die Frage provozierte: Meinte Kühbauer damit die am Freitag endende Transfeerzeit im Winter oder erst die bevorstehende im Sommer?

Zur ersten Variante würden Meldungen aus Slowenien passen, wonach Rapid  hinter U 21-Teamspieler Dejan Petrovic vom Tabellenzweiten NK Aluminj aus Kidricevo in einer Region, die Untersteiermark heißt, her ist. Der spielt auf der Position von Dejan Ljubicic, der gerade in Chicago seinen Wechsel in die Major Soccer League fixiert. Aber  es für diese Position nicht interne Llsungn mit Dalibir Velimoric,, Lion Schuster, dem Kapitän der zweiten Mannschaft, den Kühbauer bereits U 21-Teamchef Werner Gregoritsch empfahl und dem erfahrenen Srdjan Grahovac. dessen Vertrag im Sommeer nicht endet. Aber eine Erfindung sind die slowenischen Spekulationen um Petrovic sicher nicht.  Zumal ihn Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic noch aus seiner Trainerzeit bei Olympija Laibach kennt und offenbar schätzt. Aber wie immer in solchen Dingen lässt sich Barisic nicht in die Karten blicken. Sicher ist, dass der grün.weiße Chefscout Martin Hiden im Herbst einige Male in Slowenien unterwegs war und dabei auch Spiele von NK Aluminj beobachtete. Sollte die Causa Petrovic wirklich noch bis Freitag als zweiter Wintereinkauf über die Bühne gehen, dann wäre der 22 jährige, der laut „transfermarkt“  einen Marktwert vo 400.000 Euro hat, sicher noch kein Thema für den Start gegen WSG Swarovski Tirol.  Für Grün-Weiß wird es erst in elf Tagen ernst, für Red Bull Salzburg, LASK, Sturm Graz, St.Pölten und die Tiroler schon ab Freitag im Viertelfinale des Uniqa-Cups.

Raüid also erst in der Zielgeraden der Vorbereitung. In Belek ließ Kühbauer Fountas und Kitagawa nur gegen Odense zusammenspielen.  Das passierte im Herbst vor der schweren Sprunggelenksverletzung, des Japaners Ende September auch nur dreimal: Beim 3:1 im Derby  gegen Austria, beim 5:0 gegen Admira in Hütteldorf und beim Cup-k.o. gegen Salzburg, bei dem das Pech mit Kitagawa passierte. Dabei spielten die Legionäre im 3-5-2 zusammen als Spitzen. Zuvor gab es auch die Variante mit Kitagawa als alleiniger Soitze und Fountas dahinter im Mittelfeld. Nach den zwölf Toren, die der Grieche bisher erzielte,ist es eigentlich undenkbar, dass Kühbauer seinen beten Torschützen künftig nicht an vorderster Front einsetzen wird.

Foto: Gepa/Wien Energie.

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