Fußball

Leicester hofft auf das dritte 3:1 unter Shakespeare

Daas Wunder vom Camp Nou machte sich auch bei den Wettquoten auf den Champions League-Siegeer bemerkbar: Galt der FC Barcelona bei tipp 3  vor dem Rückspiel gegen Paris St. Germain noch als krasser Aussenseiter mit einer Quote von 40,00 und Bayern München als Favorit, so sieht es nach dem 6:1 ganz anders aus: Barcelona mit einer Quote von 2,60 in der Rangliste voran. Trotz des 1:2-Ausrutschers in der Meisterschaft  beim Nachzügler Deportivo La Coruna, der dem Glanzspiel folgte, Real Madrid wieder zum Tabellenführer machte. Barcelona führt vor den Bayern, die trotz der zwei Kantersiege gegen Arsenal bei 4,00 stehen.

Die Gala von Messi, Suarez, Neymar & Co mit dem späten Happy End durch keinen Superstar, sondern durch den 25jährigen Spanier Sergi Roberto, der aus der Nachwuchsakademie „La Masia“ kommt, bedeutete für tipp 3 kein   gutes Geschäft. Denn bei der Quote von 6,0 für den Aufstieg gingen 90 Prozent der Wetteinsätze auf das Weiterkommen der Katalanen. Das in letzter Sekunde gelang. Schadenersatzansprüche gegen den Referee, die in diesem Fall wegen der  entscheidenden Fehler von Deniz Aytekin  nachvollziehbar gewesen wären, sind aber in einer seriösen Branche nicht üblich.

Dienstag geht´s in der Champions League weiter mit österreichischer Beteiligung:  Christian Fuchs versucht mit Englands kriselndem Meister  Leicester, den 1:2-Rückstand gegen den FC Sevilla in den Aufstieg ins Viertelfinale zu verwandeln. Als Aussenseiter: Die Quote auf den Champions League-Sieger Leicester liegt bei 75,00, auf den FC Sevilla nach  drei Triumphen in der Europa League hintereinander nur bei 25,00.  Sevilla enttäuschte aber Samstag in der Primera Division daheim mit dem 1:1 gegen Leganes, liegt nun mit einem Spiel mehr fünf Punkte hinter  Real Madrid. Leicester hatte Pause, konnte sich in aller Ruhe auf Sevilla vorbereiten.  Die Bestätigung von „Caretaking Manager“ Craig Shakespeare als Trainer bis Saisonende kam nicht sehr überraschend. Jetzt hofft  Österreichs Ex-Teamkapitän nur, dass  auch bei Mister Shakespeare aller guten Dinge, sprich 3:1-Heimsiege,  drei sind. Die zwei Partien , die auf die Entlassung von Claudio Ranieri  bei der Rückkehr vom 1:2 in Sevilla am Flughafen folgten, brachten Erfolgserlebnisse: 3:1 gegen Liverpool, 3:1 gegen Hull. Das dritte 3:1 unter Shakespeare vor 32.000 Zuschauern im ausverkauften King Power-Stadium wäre der Aufstieg, mehr als  Balsam auf die vielen Wunden dieser Saison: „Favorit sind wir nicht, wir können nur positiv überraschen“, weiß Fuchs. Das heißere englische Eisen im Feuer für den Aufstieg unter die letzten Acht ist sicher Manchester City mit Pep Guardiola  Mittwoch in Monaco mit einem Zweitorevorsprung nach dem 5:3 vor drei Wochen.

 

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