Fußball

Liverpool zerbrach an Paris-Held Gianluigi Donnarumma

Erst das Elfmeterschießen entschied den Kracher im Achtelfinale der Champions League zwischen den Tabellenführern aus England und Frankreich. Auf Liverpools glückliches 1:0 im Parc de Prince antwortete Paris St. Germain an der Anfield Road mit einem 1:0 (1:0). Liverpool dominierte zwar den Beginn ähnlich wie Paris das erste Duell, geriet aber durch Ousmane Dembele nach Pass von Bradley Barcola bereits nach 12 Minuten in Rückstand. Den Ausgleich verhinderten auch fantastische Reaktionen von Gianluigi Donnarumma (Bild) im Tor von Paris.  Im Nachspiel kam von Liverpool nur wenig. Daher Elfmeterschießen auf das Tor, hinter dem 6000 Paris-Fans bangten. Liverpools Kapitän Virgil van Dijk verlor das Los, daher begannen die Paris-Stars, ließen sich auch durch die Pfiffe von 55.000 Liverpool-Anhängern, wenn sie anliefen, nicht stören. Vitinha traf als Erster, Mo Salah glich aus.  Dann traf der nur für das Elfmeterschießen eingewechselte Goncalo Ramos, aber Darwin Nunez scheiterte an Donnarumma. Dann ließ Dembele Liverpools Keeper Alisson Becker keine Chance, bezwang auch Curtis Jones Donnarumma nicht. Auch der vierte Paris-Schütze, der 19 jährige Desire Doue, verwandelte sicher. Damit 4:1 für Paris St. Germain, 16 Minuten vor Mitternacht war das Drama beendet. Im Viertelfinale wird auf Paris mit Aston Villa wieder ein Gegner von d er Insel warten.

Als Spieler schaffte Xabi Alonso mit Liverpool, einen Dreitorrückstand in einen Triumph zu verwandeln (2005 das Finale von Istanbul gegen Milan nach 0:3 zur Pause noch 4:3 gewonnen), als Trainer schaffte er es mit Meister Leverkusen nicht. Keine Chance, im deutschen Duell gegen Tabellenführer Bayern nach dem 0:3 in München noch ein Wunder zu schaffen. „Richtig souverän“, lobte Sky-Experte Peter Stöger schon zur Pause Bayerns Auftritt. Da stand es noch 0:0. Nach der Pause sorgten zunächst Harry Kane, danach Alphonso Davies nach Vorarbeit von Kane für den zweiten Bayern-Sieg ohne Gegentor. Jonas Urbig, der 21jährige Ersatz für Tormann Manuel Neuer, musste nur selten eingreifen. Das Gesamtsocre von 5:0 sagt alles. Für Konrad Laimer dauerte das Spiel nur bis zur Pause. Der slowenische Referee Slavko Vincic zeigte dem Salzburger schon nach acht Minuten für ein taktisches Foul die gelbe Karte, zur Pause tuschte Trainer Vicente Kompany Österreichs Teamspieler zur Vorsicht aus.

Der Viertelfinalgegner von Bayern heißt Inter Mailand. Italiens Meister bezwang nach dem 2:0 in Rotterdam Feyenoord im Meazza-Stadion 2:1 (1:1). Das Duell zwischen Bayern und Inter gab es vor 15  Jahren im Finale, das Inter in der Trainerära von Jose Mourinho 2:0 im Bernabeu-Stadion gewann. Marko Arnautovic, der Dienstag nach 71 Minuten, acht nach Gernot Trauner bei den Holländern, eingewechselt wurde, war auch 2010  bei Inter, saß beim Finale auf der Tribüne. Barcelona fertigte Benfica Lissabon sicher 3:1 (3:1) ab, die Torschützen, der Brasilianer Raphinha und Jungstar Lamine Yamal, ragten heraus. Auch im Viertelfinale gegen Borussia Dortmund oder Lille wird Barcelona Favorit sein.

 

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