Fußball

Mit zehn Mann vier Tore in 28 Minuten: Das ist Salzburg

Rapid verlor seine weiße Weste mit dem 1:1 bei Sturm Graz, der  LASK mit dem 1:1 am Innsbrucker Tivoli gegen WSG Swarovski Tirol – das Punktemaximum nach zwei Runden hat nur der Meister nach dem 4:1 (2:1) gegen Altach. Damit zeigte Red Bull Salzburg schon bald in der neuen Saison wieder seine Vormachtstellung in der Bundesliga. Sogar in einem „Hindernisrennen“. Denn ab der  achten Minute spielte Salzburg nur mit zehn Mann. Andre Ramalho sah zurecht nach einem Notbremse, die eine klare Torchance verhinderte, die rote Karte. Die hätte es 24 Minuten später auch für Albert Vallci geben können. Bereits mit gelb belastet, ließ Referee Manuel Schüttengruber Gnade vor Recht ergehen, als Vallci ein zweites Foul beging, das durchaus reif für gelb war. Kurz darauf ging Altach in Führung.

Aber die Reaktion Salzburgs war wirklich meisterlich. Neun Minuten später hieß es 2:1, 21 Minuten später nach dem ersten Bundesligator des dänischen Verteidigers Rasmus Kristensen 4:1. Patson Daka und Sekou Koita (Bild oben) stellten die Abwehr der Vorarlberger vor viele Probleme. Mit zehn Mann vier Tore innerhalb von 28 Minuten – auch das ist Salzburg. Schüttengruber war auch daran etwas beteiligt. Denn Altachs Verteidiger Jan Zwischenbrugger spielte beim Elfmeter zum 1:1 klar den Ball, bevor er Daka traf. Eine Fehlentscheidung also. Trainer Jesse Marsch sprach von genau der Listung, die man vor der Qualifikation zur Champions League am Dienstag bei Maccabi Tel Aviv brauchte, für die er Max Wöber wegen leichter muskulärer Probleme schonte: „Am wichtigsten ist eine Topmentalität, die wir wieder einmal gezeigt haben. Und das macht mich stolz.“

Über die Listung des LASK konnte Dominik Thalhammer in Innsbruck nicht so sprechen. Weil die Linzer vor der Pause in seiner besten Zeit zu viele Chancen liegen ließen, nur durch den dritten Elfmeter, der in zwei Runden gegen die Tiroler verhängt wurde, durch Marko Raguz zum verdienten Ausgeich kamen und auch in der Defensive Lücken hatte. So musste Tormann Alexander Schlager allein gegen Kelvin Yeboah den 0:2-Rückstand verhindern, vergab Florian Rieder in der 83. Minute die Topchance zum 2:1 für die Tiroler, die fast erwartungsgemäß  vor weniger Zuschauer spielen mussten als am Abend davor Wacker Innsbruck in der zweiten Liga beim 0:0 gegen den FAC. Der LASK wird sich Donnerstag im Linzer Stadion gegen den slowakischen Tabellenführer Dunajska Streda steigern müssen, um ins Play-off der Europa League gegen Sporting Lissabon oder Aberdeen zu kommen.

 

 

Foto: Red Bull Salzburg.

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