Fußball

Österreich muss wieder ins 2:4-Stadion nach Haifa

Noch zwei virtuelle Meetings, dann ist der Job von Ex-ÖFB-Sportchef Willi Ruttensteiner in der technischen Kommission der UEFA bei der Europameisterschaft vorbei. Letztmals war er vor Ort am Freitag bei Italiens 2:1 gegen Belgien in der Münchener Allianz-Arena im Einsatz. Am Tag danach war er schon wieder Israels Teamchef, dachte an die WM-Qualifikation im September gegen Färöer, Österreich und Dänemark in Kopenhagen: Er fuhr nach Saalfelden, wo im Brandlhof Ukraine.Meister Schachtjor Donezk sein Trainingslager absolviert. Bei Schachtjor spielt seit drei Jahren  der 21 jährige israelische Teamspieler Manor Solomon. Mit dem besprach Ruttensteiner den Fahrplan bis September.

Klar ist, dass Israel sein Heimspiel gegen Österreich am 4. September im Samy Ofer-Stadium von Haifa bestreiten wird. Ruttensteiner behauptet zwar, dass er lieber wie beim 0:2 gegen Dänemark und beim 1:1 gegen Schottland im Bloomfield-Stadion von Tel Aviv gespielt hätte, das aber wegen eines Popkonzerts gesperrt ist. Ob Haifa wirklich nur deshalb der Austragungsort wurde? Gegen Österreich ist es das erste Heimspiel Israels in der Qualifikation für die Wüsten-WM in Katar, zu dem wieder Zuschauer ins Stadion dürfen.  Ruttensteiner prophezeit, dass dies nicht so wenige sein w erden, wenn Israel drei Tage vorher in Torshavn den zweiten Sieg im vierten Spiel der Qualifikation schaffen sollte. Das Samy Ofer-Stadion fasst 30,780 Zuschauer. Und erinnert Österreich sicher nicht ganz „zufällig“ an die 2:4-Niederlage in der EM-Qualifikation am 24. März 2009, als Andi Herzgs Israels Teamchef war und Ruttensteiner als Sportchef auf der Tribüne saß. Damals erzielte Eran Zahavi als China-Legionär zwischen der 34. und 55. Minute drei Tore von 0:1 auf 3:1, ehe auch Ex-Salzburg-Torjäger Munas Dabbur traf. Mittlerweile spielt Zahavi in Holland bei Vizemeister PSV Eindhoven. Damals jubelten 16.200 israelische Fans in Haifa über das 4:2, im September werden wahrscheinlich mehr kommen.

Trotz Europameisterschaft und Planungen für Israels Team, der wichtigste Termin für Ruttensteiner in dieser Woche ist ganz sicher ein privater: Seine Tochter heiratet! Mit Alexander Ibser einen Spieler aus Mattersburger Bundesligazeiten.

Foto: Football.org..

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