Eishockey

Owetschkin überholte Gretzky: NHL-Allzeitrekord und ein kleiner in Salzburg

2005 machte der damals 19 jährige Alexander Owetschkin bei der letzten Eishockey-WM in der Wiener Stadthalle erstmals auf sich aufmerksam, als er mit Russland die Bronzemedaille gewann. 20 Jahre später sorgte er Sonntag mit 39 für einen Allzeitrekord in der National Hockey League als Kapitän der Washington Capitals, bei denen er nach der WM einen 15 Jahres-Vertrag bekam, die er 2018 zum bisher einzigen Stanley Cup-Triumph in der Klubgeschichte führte: Er übertraf in seiner 20. NHL-Saison den 26 Jahre alten Torrekord der inzwischen 64 jährigen Legende Wayne Gretzky, erzielte bei der 1:4-Auswärtsniederlage gegen die New York Islanders im Powerplay seinen 895. NHL-Treffer im Grunddurchgang, feierte dies mit einem Bauchfleck. Danach „Owi, Owi“-Sprechchöre, wurde das Spiel in der UBS-Arena in Elmont unterbrochen, Owetschkin in einer Zeremonie von NHL-Chef Gary Bettman geehrt. Seine Familie feierte mit, zu den Gratulanten zählte auch Gretzky, der in der Halle war, eine Rede hielt, auch schon Freitag zusah, als Owetschkin mit zwei Toren beim 3:3 gegen die Chicago Black Hawks seinen Rekord egalisierte. Owetschkin und Gretzky brauchten jeweils 1487 Spiele, um so viele Treffer zu erzielen: „Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass einer noch mehr Tore in der NHL  erzielen kann“, sagte deer euphorisierte Owetschkin, der zu seinem Rekord mit Ilya Sorokin einen Landsmann im Tor des Islanders bezwang. Aber nach russischer Absprache sah es nicht aus.

Einen kleinen „Rekord“ gab es auch in Österreich, im zweiten Spiel der Finalserie in der ICE-League zwischen Meister EC Red Bull Salzburg und dem KAC, bei dem den Eisbullen mit dem 4:0 (0:0, 3:0, 1:0) ein Schritt zur Titelverteidigung gelang. Nach dem 200. Play-off-Spiel von Kapitän Thomas Raffl führt Salzburg 2:0. Für den Rekord sorgten die Teamspieler Peter Schneider und Lucas Thaler, die Freitag beim 2:1 in Klagenfurt die Tore erzielten.  Mit einem Doppelpack innerhalb von nur fünf Sekunden. In der 22. Minute traf zunächst Schneider,  direkt nach dem Bully folgte Thalers großer Auftritt. Salzburg kann sich Dienstag in Klagenfurt den ersten Matchpuck auf den vierten Titel in Folge sichern. Bisher konnte dem KAC die Rückkehr von Center Jan Mursak nach zwei Monaten Verletzungspause nicht entscheidend helfen.

Foto: NHL.

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