Fußball

Peter Stöger und eine ordentliche Saison mit Austria

Zehn Auswärtsspiele unbesiegt war die Austria in ihrer letzten Meistersaison 2012/13. Mit  Peter Stöger auf der violetten Trainerbank. Freitag Abend kehrt er nach sieben Jahren im Linzer Stadion gegen den LASK auf die zurück. Stöger gewann bisher all seine Auftaktspiele als Trainer. Wenn das auch auf der Gugl bleibt, dann würde dies seine riskante Prognose von der ordentlichen Saison, die er mit Austria abliefern wird, unterstreichen. Denn nach den violetten Ansprüchen bedeutet eine ordentliche Saison, um die Europacup-Plätze mitspielen, einen erobern. Aber steckt in diesem veränderten, verjüngten violetten Kader, der gegenüber letzter Saison durch die Abgänge von Florian Klein und James Jeggo sicher billiger wurde, wirklich genug Qualität, um das zu schaffen?

Wer daran zweifelt, ist sicher kein Miesmacher. Trotz der Rückkehr von Markus Suttner, trotz des Zugangs von Georg Teigl, der Freitag kein Thema sein wird, besteht der Bedarf, personell nachzubessern. Speziell im Abwehrzentrum nach dem Wunsch von Alexander Borkovic, nach Hoffenheim in die zweite Mannschaft zu wechseln.  Mit Michael Madl und Eric Palmer-Brown wird man über die ganze Saison nicht durchkommen. Johannes Handl und Maudo Jarjue blieben bisher den Beweis schuldig, sie bedenkenlos bringen zu können. Stöger weiß aus der vergangenen Saison, wo die wirtschaftlichen Problemfelder liegen, die auf den sportlichen Bereich des Trainers Einfluss nehmen könnten. Jetzt kann er durch die neue Doppelfunktion mit sich selbst darüber diskutieren, wie er lachend feststellte: „Sicher ist das am einfachsten!“

Die zehn Auswärtsspiele ohne Niederlage gelangen unter Stögers Trainer-Vorgänger Christian Ilzer. Ohne damit eine ordentliche Saison zu schaffen. Seit neun Duellen ist die Austria gegen den LASK ohne Sieg. Ändert sich das in der Außenseiterrolle auf der Gugl, dann werden noch mehr Austria-Fans als ohnehin in Stöger den violetten Messias sehen. Und sich in Linz die Zweifler an Dominik Thalhammer, dem überraschenden Nachfolger von Valerien Ismael, und seinem „Spezialtrainer-Team“ mit Stephan Helm (arbeitete bei Austria unter Thorsten Fink), Ex-Teamspieler Emanuel Pogatetz und Christian Heidenreich bestätigt fühlen. Thalhammer bekam fünf neue Spieler, einzig der von Mattersburg gekommene Andreas Gruber dürfte gegen die Austria beginnen. „Der LASK wird im Spitzenfeld zu finden sein“, kündigte Thalhammer an. Keine riskante Prognose mit diesen Kader. Da ist die von Stöger und der ordentlicher Saison mit Austria viel gewagter.

Foto: © FOTObyHOFER/Christian Hofer.

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