Fußball

Peter Stöger vor letztem Fight für seine Austria! Djuricin bis 2024

Als die Austria-Fans Donnerstag in der Generali-Arena nach dem 3:0 gegen Wolfsberg seinen Namen skandierten, da sprach Stöger emotionell von seinem Heimatverein, seinem Bezirk, seinem Klub. Für den geht er Sonntag in der Lavanttal-Arena im Play-Off-Retourspiel in seinen letzten Fight für Violett nach zwei Jahren, die nicht einfach waren. Ihm alles abverlangten. Im ersten nur als Sportvorstand, der bei der Suche nach dem strategischen Partner mithelfen musste, wovon anfangs nie die Rede war.  Im zweiten als General Manager auch als Trainer, der es doch geschafft, trotz reduzierter Kosten von rund zwei Millionen Euro eine Mannschaft  zu hinterlassen, auf dem sein ehemaliger Assistent und nunmehriger Nachfolger Manfred Schmid aufbauen kann. Und wahrscheinlich auch die Chance, sich für die neue Conference League zu qualifizieren: „Ich hätte mir nicht gedacht, dass wir diese Ausgangsposition haben werden“, gestand Stöger. Aber zugleich weiß er auch: „Es ist noch nichts erledigt!“

Als Warnung für seine Mannschaft hat er die letzten 25 Minuten von Ried parat, als aus einem 2:0 noch ein 2:3 wurde. Aber er kann nicht glauben, dass sich dies noch einmal wiederholt. Die Arbeit mit diesen Spielern machte trotz der problematischen Situation immer Spaß, er zieht auch den Hut vor ihnen: „Alle sind giftig oder griffig, obwohl bei einigen die Zukunft noch unsicher, nicht geklärt  ist. Die stellen ihre persönlichen Befindlichkeiten hinten an, dafür haben sie meinen Respekt.“ Seit Samstag ist jedenfalls die Zukunft von Marko Djuricin, Donnerstag zweifacher Torschütze (Bild oben), geklärt: Er bekam einen neuen Vertrag bis 2024. Den er sich auch verdient hat. Für den 28 jährigen Djuricin nach eigentlichen sechs verpatzten Jahren  in England, Ungarn (beim künftigen Stöger-Klub Ferencvaros Budapest), der Schweiz und Deutschland, schon etwas Besonderes. Weil er ja auch im Austria-Nachwuchs spielte. Unter anderem mit David Alaba. Und so wie Stöger sagt er: „Das ist mein Klub!“

Wolfsberg?  Es sieht alles danach aus, als sollten die Kärntner  erstmals seit zwei Erfolgssaisonen mit Platz drei, nicht schaffen, in den Europacup zu kommen. „Nach den Eindrücken von Donnerstag müsste man glauben, das alles entschieden ist“, gestand Roman Stary vor seinem letzten Spiel als Wolfsberg-Trainer, „aber ich glaube an diese Mannschaft und daher an ein kleines Wunder!“

 

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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